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Dreifacher Projektstart

Jüterbog Dreifacher Projektstart

Die Jüterboger Flüchtlingshilfe bereitet gemeinsam mit Asylbewerbern einen Koch-Workshop, eine Serie von Exkursionen und eine Pflanzaktion vor. Fördermittelregen macht dies möglich. Noch in diesem Monat startet die erste Veranstaltung zum Projekt „Kochen mit Freunden“.

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Antje Lüdde (M.) bespricht mit den afghanischen Frauen den Ablauf des ersten Kochkurses am 21. Oktober in Jüterbog.

Quelle: Isabelle Richter

Jüterbog. Was wird alles auf aufgetischt? Angeregt spricht Flüchtlingshelferin Antje Lüdde mit vier afghanischen Frauen im Treffpunkt „Arche“ an der Großen Straße über das nächste Vorhaben: ein Kochkurs.

Es soll die Auftaktveranstaltung des Projekts „Kochen mit Freunden“ am 21. Oktober werden. Dies ist eine von drei Integrationsmaßnahmen der Jüterboger Flüchtlingshilfe, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein Jahr lang gefördert werden (die MAZ berichtete).

Es gibt Köfte und Elefantenohren

Um ihren Gästen ein ansprechendes Buffet zu bieten, haben sich die afghanischen Frauen ein buntes Menü aus Köfte, Hähnchenfleisch und verschiedenen Salaten überlegt. Ein typisches Süßgebäck ihrer Heimat seien außerdem die Elefantenohren, berichtet eine der Damen. Diese werden unter anderem als Nachtisch serviert.

„Hier können die Frauen mal zeigen, was sie können“, erklärt Antje Lüdde. Für das Beschaffen der Zutaten sind dagegen ihre Männer zuständig. Mit einer Einkaufsliste werden sie demnächst in ein Berliner Fachgeschäft geschickt.

Fernöstliches Ambiente im Flüchtlingstreff

Auch der vom Fördergeld gekaufte Herd „wird noch in dieser Woche angeschlossen“, berichtet Antje Lüdde. Eine gemütliche Beleuchtung sowie landestypische Musik und eine Diashow sorgen am großen Tag für das richtige Ambiente.

Die Rezepte werden zum Nachkochen vervielfältigt. So langsam wird es also ernst für die Frauen. Damit sich die Teilnehmer dem Kochen widmen können, bleibt die Kleiderkammer im Flüchtlingstreff am Tag der Veranstaltung geschlossen.

Mit dem Bus in die Tropen

Weiter voran geht es auch bei den anderen Projekten. Die Erste Fahrt des Projekts „Heimat – interkulturelle Ausflüge“ steht fest. Für die Mitreisenden geht es ins Tropical Island. Ein Bus mit 30 Flüchtlingen und 20 Deutschen soll am 19. November vom Jüterboger Busbahnhof starten.

Informationen zur Anmeldung

Kochen mit Freunden: Die Veranstaltung beginnt am 21. Oktober um 13 Uhr. Interessierte können sich bis zum 18. Oktober unter info@fluechtlingshilfe-jueterbog.de oder Tel. 0 33 72/43 25 09 anmelden. Für das öffentliche Essen ab 18 Uhr ist keine Anmeldung nötig.

Heimat – Interkulturelle Ausflüge: Die kostenfreie Fahrt ins Tropical Island startet am 19. November um 9 Uhr vom Busbahnhof, Rückfahrt um 18 Uhr. Verpflegung kann vor Ort gebucht werden. Anmeldungen bis 23. Oktober unter kontakt@vssv-jueterbog.de oder Tel. 01 74/4 05 55 99.

„Die Leute sollen sich untereinander kennenlernen und Berührungsängste abbauen“, erklärt Nadine Fischer. Des weiteren plant die Projektleiterin zur Weihnachtszeit einen Ausflug auf den berühmten Dresdner Striezelmarkt mit Führung durch die Frauenkirche.

Der Besuch eines klassischen Konzerts in Berlin steht außerdem auf ihrer der Liste.

Mögliche Zusammenarbeit mit dem Heimatverein

Gute Neuigkeiten zum Projekt „Blumenstadt“ hat auch Raban von Studnitz. Zusammen mit Werner Simonsmeier kümmert sich der Projektleiter momentan um die Realisierung. Dabei sollen Jüterbogs Straßen mit Pflanzenkübeln verschönert werden. „Die Senioren meinten, es gebe zu wenig Sitzmöglichkeiten. Deswegen haben wir uns überlegt das ganze zu kombinieren“, sagt Studnitz.

Ein Kostenplan zur Kalkulation soll von ihrem Partner Sik-Holz in Kürze folgen. Außerdem berichtet der Projektleiter, sei der Jüterboger Heimatverein an ihn herangetreten.“Sie haben eine ähnliche Idee mit Tetzelbänken“, erklärt er.

Bei einem Gespräch mit Falk Kubitza möchte man deshalb über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen.

Von Isabelle Richter

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