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Teltow-Fläming Druckfrische Festbroschüre
Lokales Teltow-Fläming Druckfrische Festbroschüre
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00:24 16.01.2016
Bürgermeister Peter Ilk präsentiert die Festbroschüren. Quelle: Frank Pechhold
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Baruth

Die druckfrische Broschüre zum Baruther Doppel-Jubiläumsjahr ist da. 400 Jahre Stadtrecht und 300 Jahre Glashütte werden 2016 gefeiert. Dienstag präsentierte Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) im Rathaus die ersten Exemplare des Feierkalenders.

Stattliche 125 Veranstaltungen enthält die in einer Auflage von 10 000 Stück gedruckte Broschüre. „Bei diesem Angebot kann wirklich niemand sagen, auf dem Land ist nichts los“, so Ilk. In den Veranstaltungskalender flossen Vorschläge aus Vorbereitungsrunden mit Ortsvorstehern und Vereinsvorsitzenden ein. „Da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei.“

Die ersten beiden Höhepunkte stehen am Wochenende an. Samstag gastiert das „Tchechoslowakische Kammerduo“ Pavel Burdych (Violine) und Zuzanna Beresova (Klavier) beim Neujahrskonzert in der Aula des Schulzentrums. Sonntag wird der vor 150 Jahren in Glashütte geborene Reinhold Burger – der Erfinder der Thermoskanne – mit einem Festakt geehrt.

Zu einer 48-Stunden-Aktion laden Stadt und Bahn AG gemeinsam für den 25. und 26. Juni ein. „An diesem Wochenende wird der Bahnhof Baruth verstärkt angefahren“, sagt Bürgermeister Ilk. Vom Bahnhof bringen Busse die Tagesgäste im Stundentakt auf zwei Routen zu vielen touristischen Anbietern in den Regionen Niederer Fläming und Baruther Urstromtal. „Da rechnen wir mit rund 2000 Besuchern.“

Hintergrund

Baruth wurde erstmals 1209 urkundlich erwähnt. In einem Dokument bezeugt „Hildebrandus de Baruth“ die Existenz des Ortes bereits im Hochmittelalter. Weil diese Ersterwähnung lange unbekannt war, fand 2009 keine 800-Jahr-Feier statt.

Lange galt 1234 als Jahr der urkundlichen Ersterwähnung. Damals war Ba-ruth im Besitz der ernestinischen Herzöge von Sachsen.

Glashütte entstand 1716 als Glasmachersiedlung. Bereits seit 1983 steht der gesamte Baruther Gemeindeteil – das heutige Museumsdorf – unter Denkmalschutz.

Die zentrale Festveranstaltung findet am 9. und 10. Juli statt. Geplant sind ein Festumzug, ein Bühnenprogramm und ein Bürgerfest, auf dem verdiente Baruther geehrt werden. Die evangelische Kirchengemeinde bereichert die beiden Feiertage mit kulturellen Angeboten auf dem neu gestalteten Walther-Rathenau-Platz. Alle Vorbereitungsfäden für den Doppel-Feiertag hält die Dabendorfer Stadtmarketing-Expertin Ulrike Herrmann in der Hand. Herrmann organisierte 2015 im Auftrag der Stadt den ersten Tag des offenen Industriegebietes. „Da ist alles super gelaufen. Deshalb haben wir gesagt, dass sie sich mit Unterstützung der Verwaltung und von Vereinen um unsere große Jubiläumsveranstaltung kümmern soll“, so Ilk. Wobei man bei der Gestaltung des Festumzuges auf die guten Erfahrungen der Paplitzer Dorfgemeinschaft baue. „Die Paplitzer sind bekannt dafür, dass sie schöne Umzüge zu ihren Dorffesten ausrichten.“ Ein Jubiläumsjahr kostet Geld, Bürgermeister Ilk geht davon aus, dass die Stadtverordneten 50 000, vielleicht sogar 70 000 Euro für die geplanten Veranstaltungen bewilligen. Weiter rechnet er damit, dass Sponsoren 30 000 bis 40 000 Euro beisteuern. „Noch sind wir nicht losmarschiert, um Geldgeber zu werben“, sagt Ilk. Man habe erst die Broschüre abgewartet, „um den Sponsoren etwas in die Hand geben zu können“.

Vorgesehen ist auch, eine Gedenkmütze prägen, Zollstöcke mit dem Baruth-Logo bedrucken und andere Erinnerungsartikel herstellen zu lassen.

Von Frank Pechhold

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