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Teltow-Fläming Durch den Puderzuckerwald
Lokales Teltow-Fläming Durch den Puderzuckerwald
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19:30 14.01.2013
PAPLITZ

. Doch sie mussten sich ein wenig gedulden. Aber nach der Begrüßung durch Vereinsvorsitzende Brigitte Radtke und Wanderführerin Karin Marsch ging es endlich los.

An der so genannten „Russen-Acht“, die an die ehemalige Panzertrasse erinnert, erreichte die Wandergruppe den Waldrand. Von dort öffnete sich nach einigen Metern der Blick auf die von einer dünnen Schneeschicht bedeckten Felder des Baruther Urstromtals. Der durch den Wald führende Merzdorfer Heuweg bot den Wanderern Schutz vor dem kalten Ostwind. „Der Weg heißt so, weil die Merzdorfer hier früher mit ihren Fuhrwerken zu den Wiesen im Urstromtal fuhren“, erklärte Karin Marsch. Nach links abbiegend ging es in Richtung Hammelstall weiter. Schließlich gelangte die Gruppe auf einem von Wildschweinen stark aufgewühlten Weg an ein von jungen Kiefern bewachsenes Areal und kurz darauf zu dem von knorrigen Eichen markierten Fürstenweg. Auf dem von der Baruther Herrschaft zu Solms angelegten Weg erfuhren die Wanderer, dass hier einst Alt-Paplitz lag. Wann und warum diese Dorfstelle aufgegeben wurde, ist leider nicht bekannt. Die von Paplitzer Bürgern mit dem Kreisarchäologen Stefan Pratsch dort vor einigen Jahren gesammelten, ausschließlich unglasierten grauen Scherben deuten auf das 11./12. Jahrhundert hin. Während der Besatzungszeit hatte die Rote Armee dort einen Hubschrauberlandeplatz.

Auf dem Fürstenweg gelangten die Wanderer durch einen von Imkern während der Blütezeit für die Honigernte gern genutzten Robinienwald zum Finkenberg. Steil hinab ging es zum so genannten Burweg, auf dem die Paplitzer Bauern früher mit ihren Gespannen zu den Feldern auf dem Finkenberg fuhren.

In der frischen klaren Winterluft machte das Wandern durch den wie mit Puderzucker überstäubten Wald richtig Spaß. Viele waren froh, dass sie ihren inneren Schweinehund besiegt hatten und nicht in der warmen Stube geblieben sind. Vom Burgweg nach links einbiegend ging es am Waldrand entlang auf dem von Paplitz nach Baruth führenden Mühlenweg zurück zur Kemlitzer Straße, wo an der Museumsscheune ein leckerer Imbiss auf die Wandersleute wartete. (Von Sieglinde Schulze)

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