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Eberhard Kalliske feiert Meisterjubiläum

Glau Eberhard Kalliske feiert Meisterjubiläum

Mit dem Beruf des Karosserie- und Fahrzeugbauers hat Eberhard Kalliske einst seinen Traum verwirklicht. Seit 25 Jahren hat er den Meisterbrief in der Tasche und führt seit 1992 seinen eigenen Betrieb in Glau. Inzwischen ist der Nachwuchs eingestiegen.

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Das Kalliske-Trio: Sigrid, Eberhard (M.) und Michael.

Quelle: Elinor Wenke

Glau. Als Eberhard Kalliske vor 43 Jahren seine Lehre im Autowerk Ludwigsfelde begann, startete er damit in seinen Traumberuf. In diesem Monat feiert der 60-Jährige sein silbernes Jubiläum als Karosserie- und Fahrzeugbauermeister.

Begehrte Lehrstellen im Kfz-Handwerk

„Die Lehrstellen waren damals begehrt und unter den Bewerbern wurde ausgewählt“, erinnert sich der Meister. 17 Jahre war Eberhard Kalliske im Autowerk als Karosseriebauer tätig und fertigte Musterteile für Neuentwicklungen. In Lehnin startete er seinen Meisterlehrgang. „Ich wollte schon immer den Meisterbrief haben und mich selbstständig machen“, sagt Kalliske. Diesen Traum erfüllte er sich am 1. Januar 1992. Er gründete in Glau seine kleine Firma Karosserie- und Fahrzeugbau – zunächst als Ein-Mann-Betrieb. Nach einem halben Jahr stellte er den ersten Mitarbeiter ein. „Die Telefonanschlüsse waren damals ein Problem, wir sind mit riesengroßen Handys herumgerannt“, erinnert sich Kalliske.

Neubau an der Glauer Chaussee

Im Jahr 1994 errichtete der Fachmann in der Glauer Chaussee einen 500 Quadratmeter großen Neubau, in dem sein Unternehmen heute noch ansässig ist. Derzeit beschäftigt er acht Mitarbeiter, darunter auch seine Frau Sigrid (60) und seinen Sohn Michael, der seit 2003 ebenfalls den Meisterbrief in der Tasche hat. Das Kalliske-Trio fungiert als Geschäftsführer einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR).

„Wir bieten alle Dienstleistungen rund ums Fahrzeug – vom kleinen Pkw bis zum großen Transporter“, sagt Eberhard Kalliske. Sein Unternehmen ist Partnerwerkstatt für 70 Versicherungen in Deutschland und gehört zu den zertifizierten Eurogarant-Betrieben. Von Beginn an bildet Eberhard Kalliske jedes Jahr einen Lehrling aus, manchen hat er übernommen. „Es ist ein großer Kraftaufwand – aber wenn man selbst den Nachwuchs ranzieht, weiß man, was man hat“, ist seine Devise.

Modelltruck und Kanzler-Fenster lackiert

Auch manch außergewöhnliches Vehikel landet in Kalliskes Werkstatt. So brachte ein Technik-Freak seinen ferngesteuerten Modelltruck, das Bundeskanzleramt ließ seine Fenster von Kalliske lackieren und selbst ein zwölf Meter langer Hubschrauber vom Flugplatz Schönhagen ist keine unlösbare Aufgabe. Der wurde in Einzelteile zerlegt, lackiert und wieder zusammengebaut. Andere lassen ihre Möbel streichen. „Alles, was in die Werkstatt passt, wird lackiert“, verspricht der Meister.

Von Elinor Wenke

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