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Teltow-Fläming Edelgemüse frisch vom Feld
Lokales Teltow-Fläming Edelgemüse frisch vom Feld
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00:16 02.05.2017
Martijn Vestjens vor dem Bistro und Landladen in Frankenförde, in dem es nicht nur Spargel, sondern auch andere regionale Produkte sowie Frühstück und Mittagessen gibt. Quelle: Margrit Hahn
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Frankenförde

Martijn Vestjens, der Geschäftsführer vom Spargelhof Frankenförde ist zufrieden mit dem Saisonstart. Am 30. März wurde der erste Spargel gestochen. Allerdings sorgt die Kälte der vergangenen Tage für eher geringe Erträge. Zwischen vier und fünf Tonnen wird derzeit auf den insgesamt 100 Hektar großen Spargelfeldern geerntet. In Spitzenzeiten sind es bis zu 20 Tonnen.

Außer dem weißen Spargel baut Martjin Vestjens auf einem Hektar auch grünen Spargel an. 70 Saisonkräfte überwiegend aus Polen aber auch aus Bulgarien sind täglich auf den Feldern, um das Edelgemüse zu ernten. Um ihnen die Arbeit zu erleichtern, wurden nach und nach 60 Spargelspinnen angeschafft. Sie heben die Folien an und transportieren die Kisten. Anschließend kommt der Spargel in die Kühlzelle und wird danach in der Produktionshalle sortiert. In der Halle sind 18 Mitarbeiter – vorwiegend Frauen – in zwei Schichten beschäftigt. Vestjens hat in diesem Jahr in eine neue Verpackungsmaschine investiert, die nächste Woche geliefert wird und für Erleichterung in der Spargelsotieranlage sorgen soll.

In der Sortieranlage in Frankenförde. Quelle: Margrit Hahn

Die Erntehelfer sind in Zülichendorf in einem Wohnblock untergebracht. Im Laufe der Jahre haben sich sogar ernsthafte Beziehungen entwickelt. 20 Prozent der „Spargelstecher“ wie sie im Volksmund genannt werden, sind von Anfang an dabei. Ein Teil von ihnen kam schon Anfang März, um bei den Vorbereitungen zu helfen. Martjin Vestjens berichtet, dass Spargel nicht nur von März bis Juni eine Rolle spielt, sondern das gesamte Jahr über. Nächste Woche werden auf sechs Hektar wieder neue Pflanzen in die Erde gebracht.

Geliefert wird das Frankenförder Produkt nicht nur in der Region, sondern bis ins thüringische Meiningen. Morgens um 5 Uhr holen die Kraftfahrer das weiße Gold, wie der Spargel auch genannt wird, aus Frankenförde ab. „Spargel isst man am besten frisch, in der Zeit, in der er wächst“, sagt Martjin Vestjens. Trotzdem kam er vor einigen Jahren die Idee, „Fläminger Spargelsuppe“ während der Saison herzustellen, damit man auch in den Monaten danach noch in den Genuss von Frankenförder Spargel kommt.

Die Frauen haben alle Hände voll zu tun. Quelle: Margrit Hahn

Er selbst mag am liebsten Spargel mit Sauce hollandaise oder mit Butter gebacken. Gegen ein Schnitzel oder Kochschinken dazu, selbstverständlich aus eigener Produktion, hat er nichts einzuwenden. Seinen letzten Spargel ließ er sich am Mittwoch schmecken. Er hatte die Mitarbeiter zu seinem Geburtstag zum Spargelessen eingeladen. Zubereitet wurde dieses von Daniel Gorczica, der im Frankenförder „Live Landladen“ für täglich wechselnde Menüs sorgt. Da Schnitzel und Spargel auf der Beliebtheitsskala der Gäste ganz oben stehen, gibt es dieses Gericht dort täglich.

Der Fachmann freut sich jedes Jahr, wenn die Spargelzeit beginnt. Aber wenn dann am 24. Juni die Saison vorbei ist, macht er drei Kreuze, denn der Arbeitsaufwand, den der Spargel mit sich bringt, ist enorm.

Martjin Vestjens weiß, dass es Kritiker gibt, die sich massiv gegen die Folien auf den Felder aussprechen. „Ohne die Folien würde es viel später und auch viel weniger Spargel geben“, erklärt der Unternehmer. Die Folien werden über Jahre widerverwendet, dann geschreddert und einem neuen Zweck zugeführt.

Von Margrit Hahn

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