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Teltow-Fläming Skat mit ehemaligen Bundesligisten
Lokales Teltow-Fläming Skat mit ehemaligen Bundesligisten
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11:16 14.08.2014
Skat hält sie jung: Harald Radtke (76), Joachim Möhle (81), Alfred Niendorf (83) und Heiner Möhle (74 Jahre alt, v. l.). Quelle: Kathrin Burghardt
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Jüterbog

Alfred Niendorf ist 83 Jahre alt, Paul Heinrich schon 87, doch beide reizen, zählen, rechnen und stechen mit der Vorderhand, der Mittelhand oder aus der Hinterhand – und das mindestens einmal pro Woche. Viele dürften dabei wissen worum es geht – die beiden Herren spielen leidenschaftlich gern Skat.

In Jüterbog treffen sie sich einmal pro Woche in der Neumarkter Gaststätte Puttkammer, sogar ehemalige Bundesliga-Spieler sind dabei. Denn die Jüterboger spielten bis vor wenigen Jahren tatsächlich in der deutschen Skat-Bundesliga mit – in der ersten Liga. „Doch dafür sind wir inzwischen leider zu alt“, erzählt Paul Heinrich. Er ist mit 87 Jahren der älteste der Skatgemeinschaft, wird von seinen Mitspielern liebevoll „Alterspräsident“ genannt. „Für die Bundesliga reicht es nicht mehr, weil uns der Nachwuchs fehlt“, sagt er traurig. Denn die regelmäßigen Fahrten nach Berlin können die betagten Herren nicht mehr antreten.

International Skat "kloppen"

Bei Puttkammers hat die Skatgemeinschaft Jüterbog-Fläming ihr Hauptquartier aufgeschlagen. Jeden Donnerstagnachmittag wird dort fleißig in großer Runde, jeweils an Vierertischen, Skat „gekloppt“. Dabei kommen die Spieler längst nicht mehr nur aus Jüterbog, sondern auch aus Gräfendorf, Hohenseefeld, oder Dennewitz. „Wir sind hier eben international“, kommentiert Harald Radtke aus Hohenseefeld an seinem Tisch und lacht. Und nicht nur Herren, auch eine Damenrunde macht mit – sie spielen allerdings vorzugsweise Rommé.

„Skat hält jung und den Geist fit“, ist der 83-jährige Alfred Niendorf überzeugt. „Und es macht auch nach über 60 Jahren noch immer riesigen Spaß, einem das Spiel umzudrehen und ihn verlieren zu lassen“ fügt er mit einem spitzbübischen Lachen hinzu. Seit er zehn Jahre alt ist, spielt er gern Karten.

Wissen an Nachwuchs weitergeben

So wie er suchen all seine Mitspieler nun Nachwuchs, damit das langjährige Wissen der Skatprofis nicht verloren geht. Gern würden sie ihre persönlichen Tricks und Kniffe weitergeben. „Denn Skat lernt man nicht an einem Tag, Skat ist mehr als nur die Regeln zu können“, ist der 74-jährige Dieter Gröst überzeugt. Darum möchte er gern eine Jüterboger „Skat-Schule“ ins Leben rufen: „Kosten soll das nichts. Jeder kann einfach herkommen und von uns lernen und zwar durch mitspielen“, sagt er. Das Alter spielt dabei keine Rolle, etwas Vorkenntnisse zu den Regeln müssten jedoch vorhanden sein. „Und vielleicht gibt es dann in ein paar Jahren wieder Jüterboger in der Bundesliga.“

Infos: Skat-Schule jeden Donnerstag von 13 bis 17 Uhr im kleinen Saal der Gaststätte Puttkammer, Jüterbog-Neumarkt. Der Eintritt ist frei.

Von Kathrin Burghardt

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