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Ehre für den Heimatverein Wahlsdorf

Urkunde für „Demografie-Beispiel des Monats“ übergeben Ehre für den Heimatverein Wahlsdorf

Der Heimatverein Wahlsdorf ist am Donnerstag als "Demografie-Beispiel des Monats" ausgezeichnet worden. Die Einrichtung bekommt den Preis, weil sie mit ihrem Programm den Ort besonders lebenswert machen. Und im Heimatverein gibt es noch viele Ideen.

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Birgit Gidde überreicht die Urkunde an Manfred Schmiedchen.

Quelle: Martina Burghardt

Wahlsdorf. Zum üblichen Schwatz im Konsum Wahlsdorf gesellten sich am Donnerstagvormittag Besucher aus Potsdam, Dahme und Baruth. Sie waren anschließend dabei, als dem Heimatverein Wahlsdorf der Titel „Demografie-Beispiel des Monats“ verliehen wurde, „stellvertretend für alle engagierten Einwohner“, wie Birgit Gidde, Abteilungsleiterin der brandenburgischen Staatskanzlei, sagte. Seit 2009 wird diese Auszeichnung an Initiativen zum Umgang mit dem demografischen Wandel verliehen. Beispielgebend für andere werden die „guten Lösungen“ auf der Internetplattform „Marktplatz der Möglichkeiten“ vorgestellt.

Fakten

Die Gebäude rund um das Gutshaus Wahlsdorf gehören der Stadt Dahme.
Inhaberin des Dorfladens ist seit 1996 Karina Unger. Die Wahlsdorferin betreibt außerdem zwei Geschäfte in Hohenseefeld und Petkus sowie zwei Verkaufsfahrzeuge.
Der Heimatverein hat sich bei seiner Gründung vor 23 Jahren dem Erhalt der dörflichen Tradition verschrieben. Demnächst wird die Struktur modernisiert.

Der Heimatvereinsvorsitzende Manfred Schmiedchen nahm voller Stolz die Urkunde entgegen und berichtete über die Aktivitäten des Vereins, die das Leben in dem 300 Einwohner zählenden Dorf lebenswert machen. Die Ideen gehen den 19 Vereinsmitgliedern vorerst nicht aus. Sie arbeiten mit anderen Vereinen, der freiwilligen Feuerwehr und dem Ortsbeirat eng zusammen. „Ein lebenswertes und lebendiges Dorf besteht nur durch das Engagement vieler Akteure und durch das Miteinander von Jung und Alt bei allen Aktivitäten und Veranstaltungen“, sagte Manfred Schmiedchen. Von einem Netzwerk, das sich um das soziale und kulturelle Leben in dem am Fläming-Skate gelegenen Dorf kümmert, war die Rede.

Mehrere Projekte belegen das. Die Besucher sahen sich am Donnerstag unter anderem den zur Kulturstätte umgebauten Gutsstall an. Die Arbeitsgeräte in der Flachs- und Spinnstube werden benutzt und gern Schülern und Touristen vorgeführt.

Vereinsräume, ein Jugendclub und ein Museum entstanden außerdem in dem sanierten Speicher. Die Gebäude gehören der Stadt Dahme. An die Verantwortlichen richtete Manfred Schmiedchen seine Dankesworte, weil sie die Entscheidungen mitgetragen hätten. Großen Anteil am Gelingen hatte auch die Lokale Aktionsgruppe „Rund um die Fläming-Skate“.

Von Martina Burghardt

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