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Ehrung für langjährige Lebenretter

DRK dankt Blutspendern Ehrung für langjährige Lebenretter

Das Deutsche Rote Kreuz hat Menschen aus dem südlichen Teltow-Fläming-Kreis für ihre 50. und 75. Blutspende gedankt. Kreisvorsitzender Harald-Albert Swik appellierte bei der Feier an die treuen Spender, in ihrem Umfeld weitere Menschen zur lebensrettenden Blutspende zu bewegen.

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Gruppe der Geehrten für die 75. Blutspende.

Quelle: Foto: Lisa Blech

Kolzenburg. Am Freitagabend fanden sich 20 Blutspender aus den Altkreisen Jüterbog und Luckenwalde zusammen, um für ihre langjährige Spendenbereitschaft geehrt zu werden. Sie wurden im Gasthaus „Zum Eichenkranz“ in Kolzenburg vom Vorstandsvorsitzenden des DRK-Kreisverbands, Harald-Albert Swik, begrüßt.

Im Anschluss daran bedankte sich Roland Karl, ärztlicher Leiter des DRK-Blutspendeinstitutes Berlin und Potsdam, für 50 beziehungsweise 75 Blutspenden, die von den Eingeladenen über Jahrzehnte geleistet wurden. „Alles, was Sie spenden, ist gut, denn es ist Blut – und Blut ist immer gut! Es ist ein Lebenswerk, was Sie hier vollbracht haben“, sagte Karl. Besonders freute sich der Arzt, dass die Hälfte der geehrten Spender Frauen waren. Denn sie können aus biologischen Gründen weniger Blut im Jahr spenden.

2015 kamen 16912 Liter Blut aus Fläming-Spreewald

Karl erläuterte in seiner Ansprache den Weg, den eine Blutspende üblicherweise nimmt. Nach der Überprüfung werden aus den Blutkonserven drei Präparate hergestellt: Plasma, Erythrozytenkonzentrat und Thrombozyten, welche an Arztpraxen und Krankenhäuser gegeben werden.

Zudem wurde über den Abend hinweg auf ein Problem aufmerksam gemacht. „Wir müssen heute dafür sorgen, dass mehr Menschen zur Blutspende gehen“, appellierte Swik im Rahmen der Zukunftsvorsorge. Zwar machen die derzeitigen Abgaben der Region 10 Prozent der brandenburgischen Blutspenden aus, doch für eine künftige Versorgung müsse dies noch gesteigert werden. Im Jahr 2015 wurden im Gebiet Fläming-Spreewald 16 912 Liter Blut gespendet. „Im Rahmen des Alterungsprozesses nehmen auch Krankheiten zu, so braucht es auch von außen Hilfe durch Blut. Dazu tragen Sie bei“, erklärte Karl die Situation.

Die Spender aus Jüterbog, Niedergörsdorf, Niederer Fläming, Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal erhielten jeweils eine Urkunde und eine Auszeichnungsnadel, eine Rose, regional angebauten Honig und Tee mit Löffeltassen, um bis zum Sommer die kalten Tage gesund zu überstehen.

Von Lisa Blech

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