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Teltow-Fläming „Ein Hauch Australien“ im Kreishaus
Lokales Teltow-Fläming „Ein Hauch Australien“ im Kreishaus
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00:26 01.03.2018
Die Künstlerin Alexandra Liese mit einigen Tiermotiven. Quelle: Robin Knies
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Luckenwalde

Rund 50 Bilder der Künstlerin Alexandra Liese werden seit Sonntag in der Galerie im Kreishaus Luckenwalde unter dem Motto „Ein Hauch Australien“ ausgestellt. Wie der Name andeutet, zeigen die Bilder vor allem um Motive aus der australischen Natur im Stil der „Punktmalerei“. Darüber hinaus liegt der Fokus auf die Aborigines, die Ureinwohner Australiens. Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag fanden sich neben der Künstlerin zahlreiche Besucher im Kreishaus ein, um die Werke zu betrachten.

Aufwendige Technik

Für die Laudatio war Petra Lange verantwortlich, die bereits vergangene Ausstellungen im Kreishaus betreute. Die Kunstwissenschaftlerin beschrieb die aufwendige Technik des „Dot Painting“ (Punktmalerei), in der Alexandra Liese ihre Kunstwerke gestaltet hat. Die Technik geht auf die Ureinwohner Australiens zurück: „Durch eine Aneinanderreihung von Punkten werden diese zu Linien und bilden dann wiederum Flächen. Wenn Sie alle Punkte auf den Bildern zählen wollten, würde das vermutlich Wochen oder sogar Jahre dauern.“

Musiker Sebastian David begleitete die Ausstellung mit traditionellen australischen Instrumenten. Quelle: Robin Knies

Die in Moskau geborene Künstlerin wurde bei einem Aufenthalt in Australien auf die traditionsreiche Technik aufmerksam. Die Natur des Landes und die Kultur der Aborigines zogen sie in ihren Bann und inspirierten sie dazu, ihre eigenen Werke nun schon seit 17 Jahren in diesem Stil zu gestalten. Die in erdigen Farben gehaltenen Bilder reichen von abstrakten „Traumzeit“-Darstellungen bis hin zu Porträts und Tiermotiven. Dabei hat jedes Kunstwerk eine bestimmte Bedeutung: „Bei einigen Tiermotiven habe ich einen bestimmten Farbverlauf verwendet, so dass nur noch ein Schatten vom Tier zu sehen ist“, sagte Liese. So will sie darauf aufmerksam machen, dass zahlreiche in Australien beheimatete Tierarten bereits vom Aussterben bedroht sind.

Musikalischer Blick nach Australien

Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung außerdem von Sebastian David, der atmosphärische Klänge auf traditionellen australischen Instrumenten spielte und so auch einen musikalischen Eindruck von der Kultur der Aborigines möglich machte.

Die Ausstellung kann noch bis zum 13. Mai von Montag bis Freitag im Kreishaus besichtigt werden.

Von Robin Knies

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