Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Ein Hauch von Let’s Dance im Klubhaus

Ludwigsfelde Ein Hauch von Let’s Dance im Klubhaus

Auf dem achten Tanzball in Ludwigsfelde sind am Wochenende rund 140 Gäste voll auf ihre Kosten gekommen. Ein Höhepunkt für die Gäste war der Auftritt eines Turnierpaares aus Berlin.

Voriger Artikel
Schöne Klänge zum Reformationsfest
Nächster Artikel
Kita „Spatzennest“ bekommt Spendentopf

Schüler der Tanzschule Hueber in Aktion.

Quelle: Isabelle Richter

Ludwigsfelde. „Tanzen lernen kann jeder, man muss es nur wollen“, sagt Tanzlehrer und DJ Stephan Hueber. Seine 140 Gäste wollen tanzen und kamen deshalb am Samstagabend zum achten Tanzball ins Klubhaus. 46 Euro Eintritt inklusive Essen kostet die Teilnahme. Die Männer erschienen im Anzug, die Damen im langen Abend- oder kurzen Cocktailkleid. Bevor es zum Sektempfang im großen Saal ging, wurden an der Garderobe noch schnell die Straßenschuhe gegen Tanzschuhe eingetauscht.

Nach der Begrüßung durch Stephan Hueber gab es die erste Showeinlage. Der Hip-Hop Kurs der 10- bis 14-Jährigen führte seine mit Tanzlehrer Murat Seyhan eingeübten Moves vor und heizte die Stimmung schon zu Beginn mächtig an. Vielen Tänzern juckte es bereits beim Zuschauen in den Beinen. Dann waren auch sie endlich dran. Vom langsamen Walzer bis Discofox kann alles getanzt werden. Doch was ist eigentlich der beliebteste Tanz bei den Schülern? „Der Cha Cha Cha“, meint Stephan Hueber, denn der ist „lebensfroh, spritzig und ein bisschen moderner als Tango oder andere Tänze, die schon deutlich älter sind“. Ein weiterer Vorteil: Er kann auf aktuelle Hits aus den Charts getanzt werden.

Tanzen mit dem Lebenspartner

Von Jung bis Alt, das Tanzbein schwingt hier jeder, meist gemeinsam mit dem Lebenspartner. Christiane Siegert und ihr Mann haben sich vor zwei Jahren für das Tanzen entschieden. „Mein Mann war schwer herzkrank und dann hat man uns nach der Operation gesagt, er muss sportlich etwas tun“, erzählt die Frau. „Da haben wir überlegt, was macht uns Spaß und was können wir gemeinsam machen.“. Für das Ehepaar Schmoz ist das Tanzen wie „Gehirnjogging“, denn man muss gleichzeitig „gucken, hören und sich bewegen“. Sogar einen Schüler mit Parkinsonerkrankung hat Stephan Hueber bei sich in der Tanzschule. „Das merkt man überhaupt nicht, wenn er tanzt“, so der Ball-Verantwortliche. Solange man laufen könne, sei auch das Tanzen kein Problem.

Ein Höhepunkt für die Gäste war der Auftritt eines Turnierpaares aus Berlin. „Heute haben wir ein Lateinpaar der S-Klasse, das ist also die höchste deutsche Amateurklasse“, erklärt Hueber. Alle Beteiligten sprechen am Ende vor einem rundum gelungenen Abend mit echtem Ballcharakter: schicke Roben, elegant gedeckte Tafeln und viel Platz für klassischen Standardtanz. Es wirkt fast ein wenig nostalgisch, wenn man sonst nur wild hüpfendes Partyvolk auf engen Clubtanzflächen kennt.

Von Isabelle Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg