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Ein Herz für Obdachlose

Hilfsaktion in Luckenwalde Ein Herz für Obdachlose

Mandy Kühn aus Luckenwalde (Teltow-Fläming) sorgt sich angesichts der eisigen Temperaturen um Obdachlose. Deshalb hat sie vor wenigen Tagen eine Hilfsaktion ins Leben gerufen – mit großer Resonanz. Die Inhaberin vom Waschsalon „Flinker Waschbär“ ist überwältigt.

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Mandy Kühn freut sich über die vielen Spenden.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Mit einer solchen Resonanz hat Mandy Kühn nicht gerechnet. Im Salon „Flinker Waschbär“ in Luckenwalde stapeln sich die Säcke mit warmer Bekleidung, Decken und Konserven. „Ich bin so stolz auf alle, die unsere Aktion unterstützen“, freut sich die Inhaberin des Waschsalons. Über die MAZ hatte sie zu Spenden aufgerufen. Nur zwei Schlafsäcke mussten von ihr gereinigt und imprägniert werden. Alle anderen Spenden sind in sehr gutem Zustand.

Kontakt zur Berliner Stadtmission

Die Luckenwalderin hat inzwischen Kontakt zur Berliner Stadtmission aufgenommen, die auch die Kältebusse organisiert. Ursprünglich wollte Mandy Kühn alles persönlich an die Obdachlosen austeilen. Doch da keiner genau weiß, wer sich zu welchen Zeitpunkt wo aufhält, brachte sie am Freitag alle Hilfsgüter zur Berliner Stadtmission. „Wir haben uns riesig gefreut, denn der Toom-Baumarkt hat uns einen Transporter zur Verfügung gestellt. Ansonsten hätten wir gar nicht alles wegbekommen“, so Mandy Kühn.

Spenden-Sammlung für Obdachlose geht weiter

Sie sammelt weiter und will in der kommenden Woche noch eine Ladung nach Berlin bringen. Allerdings wird keine Kleidung mehr benötigt, sondern nur noch Zelte, Decken, Schlafsäcke, Isomatten sowie Campingkocher und Konserven. Die Berliner Stadtmission hat Mandy Kühn für die kommende Woche eine Führung versprochen, sodass die Luckenwalderin einen Einblick bekommt, welche Hilfe in Berlin geleistet wird.

Unzählige Spender

Die Inhaberin vom „Flinken Waschbär“ kann kaum glauben, dass es innerhalb von wenigen Tagen gelungen ist, ein solches Ergebnis zu erreichen. Das Telefon stand kaum still und im Textilreinigungsunternehmen schellte unaufhörlich die Ladenglocke. „Eine Frau brachte gleich vier große Kartons mit Lebensmitteln, Kaffee, Tee“, berichtet Mandy Kühn. Eine andere bedauerte, dass sie sich das Bein gebrochen habe und nicht persönlich kommen könne. Sie wolle aber Geld für Lebensmittel zur Verfügung stellen. Heiko Redlich brachte am Freitag noch zwei dicke Herrenjacken ins Geschäft, die er kaum getragen hat. Auch die wurden nach Berlin gebracht.

Von Margrit Hahn

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