Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Dieses Jahr brennt ein Mähdrescher
Lokales Teltow-Fläming Dieses Jahr brennt ein Mähdrescher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 29.03.2018
Die Freiwillige Feuerwehr Neuhof und viele Helfer haben auch in diesem Jahr ein Osterfeuer-Kunstwerk aus Holz gebaut. Quelle: Melanie Breitkopf
Anzeige
Neuhof

„Das wird schon werden“, sagte Ortswehrführer Axel Späthe am vergangenen Sonnabend, als am diesjährigen Osterfeuerbauwerk in Neuhof die letzten Vorbereitungen getroffen werden. In diesem Jahr hat sich das Team um den Ortwehrführer für den Bau eines Mähdreschers entschieden.

Zur Galerie
Osterfeuer in Kotzen (Havelland)

Das Osterfeuerbauwerk steht auf der Wiese hinter dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Neuhof. Traditionell wird es am Gründonnerstag gegen 18.30 Uhr von der Jugendfeuerwehr aus Wünsdorf angezündet.

Osterfeuer-Bauwerk seit 2011

Bis vor sieben Jahren fand in Neuhof noch ein normales Osterfeuer statt. Jedoch gab es immer wieder Probleme mit unvernünftigen Leuten, die zum Beispiel ihren Baumüll verbrennen wollten. Die Idee ein Bauwerk für das Osterfeuer zu errichten habe man sich damals in Trechwitz abgeschaut, so Axel Späthe.

Das imposante Osterfeuer in Trechwitz (Potsdam-Mittelmark) haben sich die Neuhofer zum Vorbild genommen. Quelle: Julian Stähle

„Meistens suchen wir uns dann das Schwierigste aus“

„Wir haben uns gefragt, ob wir das auch schaffen und es dann einfach ausprobiert“, sagt der Ortswehrführer. Mit Erfolg: Seit dem Jahr 2011 gibt es in jedem Jahr ein neues Osterfeuerbauwerk in Neuhof.

Nachdem in den letzten Jahren unter anderem eine Ritterburg, ein Raddampfer, ein Wild-West-Saloon und ein Segelboot nachgebaut wurden, hat man sich in diesem Jahr für einen Mähdrescher entschieden.

2017 brannten die Neuhofer einen Saloon ab. Quelle: Frank Pechhold

Nach einer gemeinsamen Beratung wurde anschließend über die vielen, kreativen Vorschläge abgestimmt. „Meistens suchen wir uns dann das Schwierigste aus“, sagte Axel Späthe. Der Mähdrescher war vom Schwierigkeitsgrad her anspruchsvoller gewesen als der Wild-West Saloon im vergangenen Jahr.

Viele fleißige Helfer

Seit dem letzten Januar-Wochenende haben 25 Helfer, darunter zwölf Mitglieder der Feuerwehr und weitere interessierte Einwohner, jeden Samstag beim Bau des Mähdreschers fleißig mit angepackt. Ein Holzhandel aus Bestensee sponserte für die Errichtung des Kunstwerks 30 Raummeter Waldholz.

Das Team gönnt sich eine kurze Pause während der letzten Vorbereitungen. Quelle: Melanie Breitkopf

„Da wir das Holz in diesem Jahr nicht selber holen mussten, konnten wir drei Wochen Zeit einsparen“, erzählte Axel Späthe. Nach einem Bauplan und einer Fotovorlage wurde dann in den vergangenen zwei Monaten der Mähdrescher gebaut.

Sicherheit geht vor

Unter den Helfern befinden sich auch Zimmermänner und Bauarbeiter. „Besonders wichtig ist, dass das Bauwerk gerade steht, um es am Gründonnerstag sicher abbrennen zu lassen.“, erklärt der Ortswehrführer.

Verliebt in Details: das Lenkrad des Mähdreschers. Quelle: Melanie Breitkopf

Am Sonnabend wurde der Bau des Mähdreschers weitestgehend abgeschlossen und die Helfer erfreuten sich an ihrer gemeinschaftlichen Arbeit und dem sehenswerten Ergebnis.

Jetzt muss noch das Innere des Mähdreschers mit Holz aufgefüllt und die Wiese dekoriert werden. Die ersten Gäste werden am Donnerstag bereits gegen 17 Uhr erwartet, auch wenn die Veranstaltung offiziell erst um 18.30 Uhr beginnt. Bis dahin bleibt den Besuchern genügend Zeit, um das begehbare Bauwerk zu erkunden und Fotos zu machen.

Traditionell stellt sich die Jugendfeuerwehr aus Wünsdorf dann um das Bauwerk aus Holz herum auf, um es an vorher bestimmten Punkten mit Fackeln anzuzünden. Axel Späthe und sein Team drücken bis dahin die Daumen, dass auch das Wetter an diesem Gründonnerstag mitspielt.

Von Melanie Breitkopf

In einer Jubiläumssendung besucht der „RBB-Landschleicher“ erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte ein Dorf zum zweiten Mal. Nach einer Onlineabstimmung viel die Wahl letztendlich auf Paplitz.

29.03.2018

Im Rahmen der „Luckenwalde putzt sich“ ging es am Sonnabend in der Kreisstadt an das große Aufräumen. Frühjahrsputz war abgesagt. Neben den 13 städtischen Arbeitsbereichen, darunter die Innenstadt, das Quartier am Röthegraben, der Bahnhof, der Stadtpark und das Volltuchgelände, beteiligten sich auch Kolzenburg und Frankenfelde an der Aktion.

29.03.2018

Schüler des 12. Jahrgangs des Luckenwalder Friedrich-Gymnasiums haben ein Stück nach Frank Wedekind aufgeführt. Es heißt „Frühlingserwachen“ und handelt von den Problemen der Jugend.

29.03.2018
Anzeige