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Teltow-Fläming Ein Netzwerk für die Jüngsten
Lokales Teltow-Fläming Ein Netzwerk für die Jüngsten
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00:15 30.05.2017
Sie gehören nun zum Vorstand des Kinder- und Jugendfördervereins Am Mellensee: Michaela Schindelhauer, Manuela Klaus und Antje Schuster (v.l.). Der Verein will ein Netzwerk aus Eltern, Großeltern, Bürgern und deren Kindern schaffen. Quelle: Gudrun Ott
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Am Mellensee

Der Kinder- und Jugendförderverein Am Mellensee stand Ende des vergangenen Jahres kurz vor seiner Auflösung. Nun hat der Vorstand gewechselt. Die neuen an der Spitze des Vereins sind Vorsitzende Manuela Klaus, ihre Stellvertreterin Michaela Schindelhauer, Kassenwärtin Jana Gußer und Schriftführerin Antje Schuster.

Hintergrund

1996 ist der Kinder- und Jugendförderverein Am Mellensee mit dem Ziel gegründet worden, ein Netzwerk zu schaffen.

Das Netzwerk aus Eltern, Großeltern, Bürger und deren Kinder will alle Ressourcen der Gemeinde optimal nutzen.

Der Verein ist über die Vorsitzende Manuela Klaus unter Telefon 0 33 77/ 3 38 97 94 zu erreichen.

Die vier Frauen saßen mit am Tisch, als sich kürzlich erstmals in Klausdorf alle Kita-Ausschüsse trafen. „Die Region hat immer mehr Zuzug. Es gibt mehr engagierte Eltern, und wir wollen uns vernetzen“, betonte Susanne Mann vom Hort Mellensee. Sie initiierte das Treffen. Weitere Vertreter kamen vom Hort „Knallbonbon“ in Sperenberg, den Kitas „Wirbelwind“ in Sperenberg, „Abenteuerland“ in Klausdorf, „Mäusetreff“ in Rehagen und „Storchennest“ in Saalow. Und alle haben sie Wünsche an den Kinder- und Jugendförderverein.

Verschiedene Aktionen laufen

In der Kita Klausdorf hatte man schon überlegt, einen eigenen Förderverein zu gründen. „Wir wussten nicht, dass es beim Kinder- und Jugendförderverein ein Konto gibt, das wir für unsere Aktionen nutzen können“, sagte eine Vertreterin der Kita, die gebrauchtes Schuhwerk einsammelt und dafür bares Geld erhält. „Wir gucken, wie die ,Aktion Shuuz’ anläuft und werden sie im nächsten Amtsblatt vorstellen“, sagte Jana Lauterbach, Mitglied des Kita-Ausschusses.

Die Kita Klausdorf benötigt ein Trampolin, das in den Boden eingelassen werden kann. „Auch das Sommerfest der Kita ,Abenteuerland’ wollen wir schön gestalten“, wünschte sich Susann Lenkewitz. Die werdende Mutter ist seit Anfang des Jahres Vereinsmitglied. Der Hort Sperenberg hätte gern einen Wasserspielplatz. „Der kostet mindestens 10 000 Euro“, mutmaßte der stellvertretende Vorsitzende vom Kreiselternbeirat Teltow-Fläming Tobias Janke.

Weiterer Bedarf angemeldet

Auch die Schule Sperenberg hat Bedarf angemeldet. Ein weiteres Spielgerät für den Pausenhof wäre schön. Mit Hilfe des Kinder-und Jugendfördervereins können Schulausflüge bezuschusst und Jugendklubs attraktiver werden. „Wir als Verein werden auch als Antragsteller für die entsprechenden Fördermittel gebraucht. Dabei ist die Gemeinnützigkeit wichtig“, sagte Manuela Klaus. Denn bei allem Einsatz der Eltern, die für die Veranstaltungen Kuchen backen und durch ihre Mitgliedsbeiträge den Förderverein unterstützen, das Geld würde bei Weitem nicht ausreichen, um alle Wünsche zu erfüllen. An die 70 Mitglieder hat der Verein, etwa 450 Kinder profitieren, sagte Sebastian Mildner, angestellt in der Gemeinde als Multiplikator für pädagogische Qualität.

Viele ältere Menschen halten dem Kinder- und Jugendförderverein die Treue. Obwohl deren Kinder längst erwachsen sind, zahlen sie weiter den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 12 Euro. Aber der Verein, er hatte mal um die 100 Mitglieder, braucht Nachwuchs. Michaela Schindelhauer erklärt: „Wir wollen ein Netzwerk schaffen, damit Kinder und Jugendliche alle Ressourcen unserer Gemeinde optimal nutzen können.“

Von Gudrun Ott

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