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Ein Platz zum Rasten und Reden

Blankenfelder Dorfanger wird neu gestaltet Ein Platz zum Rasten und Reden

Jahrelang sorgte der Blankenfelder Dorfanger für Streit. Seit man im Frühjahr entschied, nur die Grünanlage neu zu gestalten, tut sich etwas. Dem Ortsbeirat stellten Planer und Verwaltung am Montag erste Ideen vor. Schon im kommenden Frühjahr könnten diese in die Tat umgesetzt sein.

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Vom Denkmal soll der Blick wieder auf den zugewachsenen Teich an der Südseite des Angers gleiten.

Quelle: Zielke

Blankenfelde. Nach Jahren von Streit und Stillstand kommt nun Bewegung in die Diskussion zum Blankenfelder Dorfanger. Dem Ortsbeirat wurden am Montag zwei Gestaltungsentwürfe des Büros Böhler und Naumann aus Rangsdorf vorgelegt, die sich vor allem in Details unterschieden.

Eine Variante sieht breite Wege auf der Südseite des Angers vor, eine andere möchte die Wege schmaler halten und dafür einen quadratischen Platz mit Bänken schaffen. Die ursprüngliche Idee des Ortsbeirats, die Verbindung zur L792 zu kappen, hält Jörg Eisenschmidt, der Landschaftsplaner der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, für ungünstig. „Aus planerischer Sicht spricht vieles dagegen“, sagte er. Radfahrern auf der L792 sollen die Bänke am Teich als Rast- und Verweilstätte dienen. Um den Blick aufs Wasser freizugeben, sollen die Büsche gestutzt werden. Die vom Ortsbeirat geforderte Fällung von zwei Bäumen verstoße gegen die Baumschutzsatzung der Gemeinde. Um den Teich wieder besser sichtbar zu machen, könne man aber ein paar Äste absägen. Weg sollen auch die Parkplätze gegenüber der ehemaligen Fleischerei Finke. Die Wege, die aus einer sandgebundenen Schotterdecke bestehen, sollen so bleiben.

Helga Bock (Linke) plädierte dafür, die Bänke gegenüberliegend oder über Eck aufzustellen. „Wir wollen, dass die Leute dort auch mal ein Schwätzchen halten können.“ Leider würden Bänke in der Gemeinde zu oft nebeneinander aufgestellt, so dass mehrere Personen sich nicht in die Augen sehen können, bemängelte Ortsvorsteherin Hannelore Pappschik (Bürgerbündnis), die mit den Ideen der Planer und Verwaltung zufrieden war. Sie hätte sich schönere Poller gewünscht. Bisher sind entlang beider Seiten der Dorfstraße Absperrungen aus recyceltem Kunststoff oder Metall geplant. „Wir haben uns bewusst für dezente Poller entschieden, weil wir andere Dinge betonen möchten“, sagte Jörg Eisenschmidt. Besucher sollen stärker auf das Kriegerdenkmal aufmerksam gemacht werden. Dessen Betonsockel ist schon ziemlich bröselig und könnte durch einen aus Naturstein ausgetauscht werden, der auch für die Plätze am Teich verwendet wird. Jörg Eisenschmidt präferiert einen gelb-grauen Farbton. „Das sollte im Budget sein“, sagte er. Genaue Zahlen wollte er unterdessen nicht nennen, die Kosten bewegen sich im fünfstelligen Bereich.

Deutlich klarer ist schon der Zeitplan der Landschaftsplaner und der Verwaltung. „Wenn alles glatt geht, wollen wir zu Ostern kommenden Jahres fertig sein“, sagte Jörg Eisenschmidt.

Mit den Empfehlungen des Ortsbeirats soll nun ein Entwurf erarbeitet werden, der dann zusammen mit den zu erwartenden Kosten im Bauausschuss beraten wird. Sollte die Gemeindevertretung zügig entscheiden, könnten die Arbeiten am Dorfanger im Frühjahr beginnen.

Von Christian Zielke

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