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Teltow-Fläming Ein Vierteljahrhundert MTU
Lokales Teltow-Fläming Ein Vierteljahrhundert MTU
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21:10 01.07.2016
Gäste der MTU-Jubiläumsfeier im Gespräch mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (r.). Quelle: Abriomeit
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Ludwigsfelde

Ein Stolpe-Wort von der MTU-Ansiedlung vor 25 Jahren machte am Freitag zur Jubiläumsfeier mehrfach die Runde: „Der Himmel über Ludwigsfelde hat Tradition und Zukunft“. Der damalige Landesvater Manfred Stolpe (SPD) konnte die Feier mit Politikern, Ministern, Managern und Belegschaft am Allerheiligsten von MTU, den großen Prüfständen im Industriepark West, nicht miterleben. Doch was diese Werksgründung damals bedeutete, daran erinnerte sein heutiger Nachfolger Dietmar Woidke (SPD). Der sprach von einer Signalwirkung nicht nur für Ludwigsfelde, sondern für das ganze Land Brandenburg, als sich mit der MTU das erste große Luftfahrtunternehmen hier ansiedelte.

MTU investierte 200 Millionen Euro in den Standort

Woidke sagte: „Um die Tragweite zu begreifen, muss man ins Jahr 1991 zurückgehen – die große Unsicherheit damals. Und dann dieses Vertrauen, hier zu investieren.“ Wenn Brandenburg heute nur noch 7,7Prozent Arbeitslosigkeit und ein Spitzenwachstum habe, „dann hat das auch mit dieser Entscheidung zu tun“, erklärt Woidke.

Mehr als 200 Millionen Euro investierte MTU inzwischen in den Standort, knapp drei Milliarden Euro Umsatz verzeichnet das Werk mit seinen derzeit 617 Beschäftigten. Das heutige Geschäft und den heutigen Erfolg der MTU Ludwigsfelde benannte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG aus München, mit einer Formel: „IGT, PWC und CF34.“ Damit meint er die drei Kernfelder des Werks: Ludwigsfelde ist MTU-Kompetenzzentrum für Industriegasturbinen, Spezialist in der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika für Triebwerke von Pratt&Whitney Canada sowie das Kompetenzzentrum für die Instandhaltung der erfolgreichen Triebwerksfamilie CF34 von General Electric Aviation. Hinzu kommen Serviceleistungen bei Kunden vor Ort sowohl im fliegenden als auch im nicht-fliegenden Geschäftssegment oder Leistungen in der Peripherie von Industriegasturbinen. Die weltweite Kundenbasis der Ludwigsfelder bestehe aus mehr als 250 Kunden in mehr als 30 Ländern auf allen Kontinenten, so der Konzernchef. Der Ludwigsfelder Geschäftsführer André Sinanian sieht den Erfolg des Werks in der guten Infrastruktur und den gut ausgebildeten Fachkräften. Der Belegschaft bescheinigt er: „Ohne Ihren Einsatz und Ihr Know-how würde es nicht gehen. Sie sind die Firma, Ihrer Arbeit verdanken wir den Erfolg des Unternehmens.“

Rückblick auf die Umbruchjahre

Viel Beifall bekam der Betriebsratsvorsitzende Michael Winkelmann mit einen Rückblick auf die Umbruchjahre, als aus dem volkseigenen Instandsetzungswerk Ludwigsfelde, der Perle im Kombinat Spezialtechnik Dresden, 1990 die Luftfahrttechnik Ludwigsfelde wurde. Dann wollte die Treuhand den 900-Mann-Betrieb verramschen, bevor am 1. Juli daraus MTU Ludwigsfelde wurde. Neben drei Geschäftsführern aus München unterschrieben von Seiten der Belegschaft Betriebsratschef Winkelmann, sowie Manfred Krebs, Prokurist für die Technik und Adolf Radke, Prokurist für die Buchhaltung. Ältester aktiver MTU-Kollege ist mit 63 Jahren übrigens Stefan Homann. Und am längsten im Werk arbeitet Helga Jäkel – seit dem 8. Juni 1970.

Von Jutta Abromeit

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