Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Ein Zuhause fürs dreibeinige Katerchen
Lokales Teltow-Fläming Ein Zuhause fürs dreibeinige Katerchen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:05 23.07.2016
Der fünfjährige Philipp spielt gern mit Fritz Quelle: Margrit Hahn
Anzeige
Luckenwalde


Fritzi geht es gut. Das Kätzchen, das vor wenigen Wochen nach einem Unfall noch um sein Leben rang (die MAZ berichtete), flitzt jetzt bei Familie Fürtig in Luckenwalde im Haus umher.

Katharina Fürtig mag Katzen sehr gern. Als Kind wuchs sie mit Tieren auf. Früher holten ihre Eltern alte und blinde Hunde nach Hause, die sie bis zum Lebensende pflegten. Ihre Tierliebe hat sich auch auf ihren fünfjährigen Sohn Philipp übertragen, der dieses Jahr in die Schule kommt.

Kater Fritzi fehlt ein Hinterlauf. Quelle: Margrit Hahn

Als Katharina Fürtig kürzlich in der MAZ las, das ein Katzenkind in der Schillerstraße in Jüterbog von einem Auto überfahren wurde, war das Mitgefühl groß. Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatten es zur Tierarztpraxis Philipp Görner gebracht. Dort musste ein Bein amputiert werden. Das Tier war nach der Operation voller Lebensmut und ausgesprochen flink und lebendig.

Anruf in der Tierarztpraxis

Es wurde jemand gesucht, der dem Tier ein liebevolles Zuhause bietet. „Mein Vater hat in der Tierarztpraxis angerufen und gesagt, dass wir das Kätzchen nehmen würden“, berichtet Katharina Fürtig. Die Arztpraxis bot an, dass man vorbeikommen könne, um sich das Tier anzuschauen. „Ich habe dann noch mal bei der Tierarztpraxis angerufen und erfahren, dass sich noch jemand gemeldet hat und war schon ungeduldig“, sagt Katharina Fürtig.

Der Invalide ist ein Energiebündel. Quelle: Margrit Hahn

Das Problem war, dass die Familie in Urlaub fahren wollte und bei der Katze noch die Fäden gezogen werden mussten. „Mein Vater hat die Katze dann aus der Tierarztpraxis geholt und zu uns gebracht. Und meine Eltern haben sich während unseres Urlaubs um den kleinen Patienten gekümmert“, erzählt die Luckenwalderin.

Da war das Tier grade zwölf Wochen alt. Eigentlich hieß es Baghira, nach dem schwarzen Panther im Dschungelbuch. Doch den Namen fand die Familie nicht so passend und taufte das Kätzchen in Fritzi um. Das ihm rechte Hinterfuß fehlt, merkt man erst auf dem zweiten Blick.

Fritzi übernimmt das Kommando

Fritzi hat inzwischen das Kommando übernommen. Die beiden anderen Tiere, der sieben Jahre alte Kater Puschel und die einjährige Katze Emma lassen dem Energiebündel meist den Vortritt. Philipp lässt sich von Fritzi allerdings nicht unterbuttert. Er spielt gern mit ihr und freut sich, wenn Fritzi klettert und springt.

Noch hat Fritzi Stubenarrest, denn keiner will, dass er noch mal unter die Räder kommt. „Wir haben das schon mal erlebt. Eine unserer Katze wurde direkt vor der Haustür überfahren. Das war sehr traurig“, sagt Katharina Fürtig. Weitere Katzen soll es aber nicht geben, darin ist sich Familie Fürtig einig.

Von Margrit Hahn

Brandenburg Ex-Kandidat sucht Teilnehmer für Freetopia - Eine neue Chance für die Newtopia-Idee?

Was von dem Sat1-Experiment übrig blieb, ist offenbar nur der Wohnwagen, den es vorher schon auf dem Gelände gab. Ansonsten ist das einstige Setting bei Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) platt. Die Idee des Newtopia-Projekts lebt nach dem gescheiterten „Youtopia“ allerdings noch immer in einem der Ex-Kandidaten weiter.

23.07.2016

Nur einen Quadratmeter groß ist der kleinste Kulturort von Blankenfelde. Seit Donnerstag steht an der Karl-Liebknecht-Straße ein Bücherhäuschen in einer ausrangierten Telefonzelle. Dort kann man Bücher mitnehmen oder hinbringen. Nur eines sollte man nicht tun, bitten die Initiatorinnen.

23.07.2016
Dahme-Spreewald MAZ-Serie „In der neuen Heimat“ - Der steinige Weg zurück in den Beruf

Die 22. Woche: Rabiha Yassin will eine Ausbildung am Oberstufenzentrum (OSZ) in Ludwigsfelde machen und Mohammed wartet noch immer auf eine Rückmeldung wegen seines Deutschkurses. Das Dublin-Verfahren der Familie erweist sich gerade als echter Hemmschuh, aber OSZ-Leiter Manfred Janusch sieht Hoffnung für die Familie.

22.07.2016
Anzeige