Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Ein bisschen Licht für Klein Kienitz
Lokales Teltow-Fläming Ein bisschen Licht für Klein Kienitz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:18 17.01.2016
Ungewohntes Bild: Nach fast zwei Monaten leuchten zumindest zwei Laternen an der Bushaltestelle wieder. Quelle: Christian Zielke
Anzeige
Klein Kienitz

Seit Mittwoch gibt es wieder Licht auf den Straßen von Klein Kienitz. Die Firma EAV aus Groß Machnow nahm zwei Laternen an der Bushaltestelle mit Strom vom Sportplatz in Betrieb. Am Bürgertreff wurden zwei Außenstrahler angebracht, die mit Bewegungsmeldern gesteuert werden.

Hans-Joachim Krause, Geschäftsführer des Elektrikunternehmens EAV, hält den Zustand der Laternen für nicht so bedenklich, wie bislang dargestellt. „Die Anlage ist nicht schrottreif“, sagt er. Die Kabel, die seine Mitarbeiter freigelegt haben, seien in einem guten Zustand gewesen. Auch die Sicherungen waren trocken und nicht korrodiert, die notwendige Erdung war ebenfalls vorhanden, so dass ein Kurzschluss ausgeschlossen ist. „Genaueres kann man aber erst sagen, wenn man die gesamte Anlage überprüft hat“, sagt Krause.

Ortsvorsteher Hans-Jürgen Beyrow (CDU) schlägt vor, einige der Leuchten auszugraben und höherzulegen. Der Gehweg, der später gebaut wurde, ist zu hoch, so dass Regenwasser in die Sicherungskästen eindringen kann. „Es ist aber nicht so schlimm, wie angenommen“, sagt Beyrow. Eine neue Anlage hält er für unnötig. Notfalls könne man jede zweite Laterne wieder brennen lassen. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) möchte die gesamte Beleuchtung in Klein Kienitz nun durch einen Fachmann überprüfen lassen. Bisher habe die Gemeinde nur zwei Laternen untersucht und daraufhin im November Dunkelheit verordnet, weil einige Masten unter Strom standen. „Ein Schaltkasten muss neu gemacht werden“, sagt Rocher. Sowohl dafür wie auch für die Prüfung der Anlage fehlt derzeit das Geld. Im Haushalt sind derzeit nur 10 000 Euro für eine Notbeleuchtung eingestellt. Eine neue Anlage nach aktuellen technischen Standards würde ersten Schätzungen zufolge etwa 230 000 Euro kosten, von denen ein Teil auf die Anwohner umgelegt würde. Bis März soll die Notbeleuchtung in Betrieb sein.

Von Christian Zielke

Polizei Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 14. Januar - Pferd verursacht Unfall

Ein Pferd hat am Mittwoch bei Neubeeren die Kollision mit einem Lkw offenbar unverletzt überstanden – der Lastwagen war danach nicht mehr fahrbereit. Tier und Fahrzeug waren auf der dortigen Landstraße kollidiert. Das Pferd wurde am nahegelegenen Pferdehof von einem Tierarzt untersucht. Der Sachschaden an dem Lkw soll sich auf 5000 Euro belaufen.

14.01.2016
Teltow-Fläming Verbote für Knutfeuer - Eine Frage des Ermessens

In Zeuten, Altes Lager oder Mietgendorf konnten die Einwohner am vergangenen Wochenende ihre ausgedienten Weihnachtsbäume den Flammen übergeben – weil die Gemeinden die Vorschriften locker auslegen. In anderen Gemeinden dagegen – etwa Luckenwalde und Jüterbog – kennt man in dieser Frage kein Pardon.

17.01.2016
Teltow-Fläming Internationale Küche im „Klassmo“ - Blick über den Tellerrand

Ein neues Multikulti-Projekt startet im Luckenwalder Café Klassmo. Unter dem Motto „Luck – über den Tellerrand“ können die Gäste am Sonnabend arabisch essen, Musik hören und ins Gespräch kommen.

17.01.2016
Anzeige