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Ein bisschen Licht für Klein Kienitz

Dorf hat Notbeleuchtung Ein bisschen Licht für Klein Kienitz

Vier Lampen bringen seit dieser Woche Licht ins dunkle Klein Kienitz. Für die Firma, die die Notbeleuchtung installiert hat, stellt sich der Zustand der Laternen und Kabel nicht so schlimm dar, wie er von der Gemeinde immer dargestellt wurde. Bürgermeister Klaus Rocher fordert nun eine Fachprüfung, doch dafür ist derzeit kein Geld da.

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Ungewohntes Bild: Nach fast zwei Monaten leuchten zumindest zwei Laternen an der Bushaltestelle wieder.

Quelle: Christian Zielke

Klein Kienitz. Seit Mittwoch gibt es wieder Licht auf den Straßen von Klein Kienitz. Die Firma EAV aus Groß Machnow nahm zwei Laternen an der Bushaltestelle mit Strom vom Sportplatz in Betrieb. Am Bürgertreff wurden zwei Außenstrahler angebracht, die mit Bewegungsmeldern gesteuert werden.

Hans-Joachim Krause, Geschäftsführer des Elektrikunternehmens EAV, hält den Zustand der Laternen für nicht so bedenklich, wie bislang dargestellt. „Die Anlage ist nicht schrottreif“, sagt er. Die Kabel, die seine Mitarbeiter freigelegt haben, seien in einem guten Zustand gewesen. Auch die Sicherungen waren trocken und nicht korrodiert, die notwendige Erdung war ebenfalls vorhanden, so dass ein Kurzschluss ausgeschlossen ist. „Genaueres kann man aber erst sagen, wenn man die gesamte Anlage überprüft hat“, sagt Krause.

Ortsvorsteher Hans-Jürgen Beyrow (CDU) schlägt vor, einige der Leuchten auszugraben und höherzulegen. Der Gehweg, der später gebaut wurde, ist zu hoch, so dass Regenwasser in die Sicherungskästen eindringen kann. „Es ist aber nicht so schlimm, wie angenommen“, sagt Beyrow. Eine neue Anlage hält er für unnötig. Notfalls könne man jede zweite Laterne wieder brennen lassen. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) möchte die gesamte Beleuchtung in Klein Kienitz nun durch einen Fachmann überprüfen lassen. Bisher habe die Gemeinde nur zwei Laternen untersucht und daraufhin im November Dunkelheit verordnet, weil einige Masten unter Strom standen. „Ein Schaltkasten muss neu gemacht werden“, sagt Rocher. Sowohl dafür wie auch für die Prüfung der Anlage fehlt derzeit das Geld. Im Haushalt sind derzeit nur 10 000 Euro für eine Notbeleuchtung eingestellt. Eine neue Anlage nach aktuellen technischen Standards würde ersten Schätzungen zufolge etwa 230 000 Euro kosten, von denen ein Teil auf die Anwohner umgelegt würde. Bis März soll die Notbeleuchtung in Betrieb sein.

Von Christian Zielke

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