Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Ein bodenständiger Zuhörer und Macher
Lokales Teltow-Fläming Ein bodenständiger Zuhörer und Macher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:16 17.09.2015
Detlef Helgert (M.) informiert sich bei der Firma Franke Aquarotter. Links der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum, rechts Oliver D. Gessert, Geschäftsführer der Franke Aquarotter GmbH. Quelle: Gudrun Ott
Anzeige
Ludwigsfelde

Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus muss Detlef Helgert nicht lange auf Begegnungen warten. Ludwigsfelde ist die Geburtsstadt des 52-jährigen CDU-Bürgermeisterkandidaten, hier kennt ihn beinahe jeder. Elke Sakowski schüttelt ihm die Hand. Sie hat früher im Autowerk in der Schweißerei in Halle 13 gearbeitet. Ob er sich an sie erinnert, fragt sie Helgert. Schließlich sei er ja auch im Autowerk gewesen. Ab 1980 hat er im VEB Ifa Automobilwerk Ludwigsfelde den Beruf des Elektromonteurs erlernt, war bis 1990 Hochspannungsmonteur im Betrieb. Er ist ein bodenständiger Typ, einer zum Anfassen und einer der anpackt, heißt es. Seine frühere Geschichtslehrerin Barbara Dreger erzählte, er sei als Schüler anstrengend gewesen, aber vor allem interessiert, neugierig. „Er hat mit seiner Meinung nie hinter dem Berg gehalten und für seine Überzeugungen gekämpft.“ Ein Mann, der sagt, was er denkt und handelt, wie er denkt. Das sei auch heute wichtig, meinte die Ludwigsfelderin Kerstin Voigt, „schließlich tritt der neue Bürgermeister ein vorgeprägtes Amt an, die Vorgänger haben eine durchaus positive Spur hinterlassen.“

Detlef Helgert verspricht, diese gute Arbeit fortzusetzen. „Die positiven Veränderungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Unsere Gesellschaft ist in Bewegung und mit ihr unsere Stadt“, sagt er. Unter anderem nennt er den Wohnungsbau sowie ein plansicheres Verkehrskonzept. Er stehe für ehrlich durchgerechnete Projekte und nicht für übertriebene Vorhaben auf wackligen Beinen. Die Wunschliste der Bürger ist konkret. Eine Lärmschutzwand entlang der Bahngleise wünschen sie die einen, eine bessere Verkehrsanbindung der Ortsteile an die Kernstadt die anderen.

Beim Besuch der Franke Aquarotter GmbH kürzlich erfuhr der Lokalpolitiker, dass am dortigen Standort im kommenden Jahr 38 Arbeitsplätze abgebaut werden. Der Geschäftsbereich Luftfahrtprodukte ist nach Amerika verkauft worden. „Dennoch, hier ist unser sogenanntes Stammhaus, dessen Bedeutung zunehmen wird“, ist sich Oliver D. Gessert, Geschäftsführer von Franke Aquarotter, sicher. Derzeit kann das Unternehmen einige hundert Quadratmeter umbaute Fläche für ein anderes Unternehmen bereitstellen. „Wenn Sie eine kleine Firma in der Stadt haben, die etwas sucht, bitte sehr.“

Gessert stimmte dem Politiker zu, wenn er feststellte, die Stadt könne mehr aus sich machen. „Zum Beispiel fehlt für unsere ausländischen Gäste in Ludwigsfelde ein ansprechendes hochwertiges Business-Hotel““, sagte Gessert. „Ich verstehe das nicht. Schließlich gilt Ludwigsfelde als einer der besten Industriestandorte des Landes Brandenburg.“ Seit beinahe 20 Jahren ist Aquarotter in Ludwigsfelde. Viele der rund 270 Mitarbeiter sind in die Region gezogen. Detlef Helgert hört aufmerksam und mit ernstem Gesicht zu. Ein sicherer Arbeitsplatz und bezahlbares Wohnen sind auch für ihn die Grundpfeiler planbaren Lebens. Ludwigsfelde ist für Detlef Helgert Heimat im tiefen Sinne des Wortes. Er möchte alles dafür tun, dass möglichst viele Bürger Ludwigsfelde als ihr Zuhause empfinden.

Bei den Gesprächen zur Wahl begleitete ihn der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum. Beide stellten sich der Debatte zum Pro und Contra von Windkraftanlagen. Sie sagen Nein zu Windkraftanlagen in Wäldern, fordern, eine 250 Meter hohe Windkraftanlage müsse von Wohnsiedlungen mindestens 2500 Meter entfernt sein. Da ist man mittendrin in der großen Politik – Energiewende. Aber auch mit kleineren Problemen wenden sich die Leute hoffnungsvoll an Helgert. Da wurde auf die Füchse in der Stadt geschimpft und besorgt äußerte man sich zum abendlichen Lärm alkoholisierter Jugendlicher im Wohngebiet. Helgert traut man zu, dass er nichts von dem vergisst. Der ist so, sagen die Leute. Handfest.

Zur Person

Detlef Helgert ist 52 Jahre alt und Leitstandfahrer im Wärmekraftwerk Enro. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

In der CDU ist er seit 2003, seit 2008 Stadtverordneter, Mitglied des Bauausschusses und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Seit 2014 sitzt er im Kreistag und im Polizeibeirat.


Er engagiert sich im Förderverein der Feuerwehr sowie in der Ludwigsfelder Schützengilde.

Von Gudrun Ott

Teltow-Fläming Ludwigsfelde bekommt endlich das ersehnte Zentrum - Spatenstich für die neue Mitte

Fast 20 Jahre haben die Ludwigsfelder an ihrer neuen Mitte gefeilt. Am Montag war es endlich soweit. Mit einem symbolischen Spatenstich begannen die Bauarbeiten für der 35-Millionen-Euro teure Projekt, das in den kommenden zwei Jahren neben der Autobahn entsteht.

17.09.2015

So etwas hat Ricardo Schewe in seinen fünf Jahren als Leiter der Zossener Tafel noch nicht erlebt. Unbekannte sind am Wochenende in das Gebäude eingebrochen – und nahmen gleich den ganzen Stahltresor mit. Darin befand sich eine Spardose, in der mühsam jeder Cent zusammengekratzt wird. Nun ist sie weg und die Weihnachtsfeier hin.

14.09.2015
Polizei Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 14. September - Traktor rammt Pkw

Beim Linksabbiegen auf der Zülichendorfer Landstraße in Frankenförde hat ein Traktor am Sonntagnachmittag einen Pkw gerammt, der ihn gerade überholen wollte. Der Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer erlitt eine Platzwunde am Kopf. Die Straße musste während der Bergung für 30 Minuten gesperrt werden.

14.09.2015
Anzeige