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Ein guter Zeitpunkt zum Blutspenden

Kleiner Piks am zweiten Weihnachtstag Ein guter Zeitpunkt zum Blutspenden

Am zweiten Weihnachtstag haben in Luckenwalde viele Menschen Blut gespendet. Das Rote Kreuz bittet an diesem Tag traditionell zum Spenden

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Nur ein kleiner Piks. Blutspende am 2. Feiertag.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Die einen verbanden ihre Blutspende am 2. Weihnachtsfeiertag mit einem witterungsmäßig eher als „Osterspaziergang“ zu bezeichnenden Ausflug, die anderen fuhren ganz gezielt am Samstagvormittag zum Haus des Ehrenamts des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Luckenwalde.

99 Spendewillige stellten sich in die Warteschlange im Foyer der Zentrale des DRK-Kreisverbands Fläming-Spreewald, um sich einen halben Liter Blut abzapfen zu lassen und damit möglicherweise Leben zu retten. Dazu nahmen sie sogar eine Wartezeit von etwa einer Stunde in Kauf. Aber man hatte ja Zeit dank des Feiertags. Das galt allerdings nicht für die elf Helfer des DRK-Blutspendedienstes, davon acht hauptberufliche und drei ehrenamtliche Kräfte. Diese hatten an diesem Tag alle Hände voll zu tun, um den Spenderansturm zu meistern.

Der DRK-Blutspendedienst hatte zu diesem Sonderspendetermin aufgerufen. Denn an den Feiertagen konnten viele reguläre Blutspendetermine nicht in dem üblichen Umfang stattfinden, zudem waren viele regelmäßige Spender über die Feiertage verreist.

„Das ist doch ein guter Zeitpunkt“, sagte Oliver Kegler, der nach etwa einer Stunde mit Blutgruppenbestimmung, Blutdruckmessung und ärztlicher Untersuchung kurz vor dem Aderlass stand. „Da hat jeder frei und genug Zeit“, sagte Kegler, der extra aus Woltersdorf nach Luckenwalde gefahren war. Er hat schon mehrmals Blut gespendet, aber zum ersten Mal zu Weihnachten.

Auch Angelika Gericke aus Luckenwalde stand in der langen Schlange und war etwas aufgeregt. Für sie war es die erste Spende überhaupt. Aber ihre Tochter Marianne stand neben ihr und konnte sie beruhigen. Sie hat schon mehrmals Blut gespendet und konnte jetzt auch ihre Mutter davon überzeugen, es ihr gleichzutun.

Und weil Weihnachten war, gab es für die Spende auch Geschenke. Jeder Blutspender erhielt ein Tombola-Los, für das er sich am Ausgang einen Gewinn abholen konnte. Natürlich war jedes Los ein Gewinn – „es ist ja schließlich Weihnachten“, sagte Jacqueline Hönicke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Sie verteilte die Gewinne vom Kalender bis zum Einkaufskorb.

Von Hartmut F. Reck

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