Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Einbruch in Museum – Säbel und Uniformen weg
Lokales Teltow-Fläming Einbruch in Museum – Säbel und Uniformen weg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:49 27.09.2016
Zerschlagene Vitrinen im Garnisonsmuseum Quelle: Zielke
Anzeige
Wünsdorf

In der Nacht zu Montag sind Unbekannte in das Wünsdorfer Garnisonsmuseum eingebrochen. Sie hebelten die Eingangstür auf und zerschlugen mehrere Glasvitrinen mit Ausstellungsgegenständen. Wie die Polizei mitteilt, hatten es die Täter auf Waffenattrappen, Säbel und historische Uniformen abgesehen. Der Schaden wird mit mehr als 10.000 Euro angegeben.

Zehn Tage zuvor, in der Nacht zum 16. September, hatte es einen Einbruch in das Museum „Roter Stern“ nebenan gegeben. Auch dort verschwanden nicht funktionsfähige Waffen und militärische Ausrüstungsgegenstände. Werner Borchert, der Geschäftsführer der Bücher- und Bunkerstadt, vermutet, dass die Täter im Vorfeld das Museum und die Exponate ausspioniert haben. „Die wussten genau, was sie wollten“, sagt Borchert.

Die Kriminalpolizei prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt. In beiden Fällen konnte die Ermittler Spuren sichern. Deren Auswertung wird voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage der MAZ. Von den gestohlenen Waffen gehe keine Gefahr aus, da diese nicht schussfähig seien.

Von Christian Zielke

Das alte Fabrik- und Lagergebäude, in dem Michael Poser heute wohnt, hat schon viele Jahre auf dem Buckel. Bevor der Jüterboger es kaufte, befanden sich beispielsweise Essigfässer und Fahrzeuge darin. Wohnen wollte er aber ursprünglich gar nicht in dem Haus, das heute seine Traumwohnung ist.

27.09.2016

Der öffentliche Dienst gilt lange als letztes Refugium des Fachkräfteüberschusses. Über Nachwuchs mussten sich Verwaltungen kaum Gedanken machen. Inzwischen aber ist die Nachfrage nach Verwaltungsjobs deutlich geringer – und die Kommunen müssen in den nächsten Jahren Hunderte ausscheidende Mitarbeiter ersetzen.

27.09.2016

Alle fünf Jahre sind die Gemeinden angehalten ihren Gefahrenabwehrbedarfsplan zu aktualisieren. Auf kommunaler Ebene betrifft das hauptsächlich die Feuerwehren. Kleine Gemeinden wie in Niedergörsdorf fällt es seit jeher besonders schwer, die empfohlenen Soll-Werte zu erreichen. Die Nachwuchsarbeit ist dabei nicht einmal das größte Problem.

27.09.2016
Anzeige