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Eindrucksvoller Gesang

Sächsischer Kammerchor in Jüterbog Eindrucksvoller Gesang

Der Sächsische Kammerchor war am Sonnabend zu Gast in der Jüterboger Nikolaikirche. Er gab ein eindrucksvolles Konzert vor allem mit geistlichen Musikstücken.

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Der Sächsische Kammerchor unter der Leitung von Dirigent Fabian Enders (l.) in der Nikolaikirche.

Quelle: Iris Krüger

Jüterbog. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen waren wohl der Grund, weshalb sich am Samstagabend relativ wenige Gäste entschließen konnten, dem Konzert in der Jüterboger Nikolaikirche beizuwohnen. Die rund 20 Besucher wurden umso herzlicher von Kreismusikdirektor Peter-Michael Seifried begrüßt. „Ich freue mich, dass Sie hier sind und nicht grillen“, spaßte er und versprach einen wahren musikalischen Genuss mit dem Kammerchor.

Unter dem Thema „Ein neues Lied wir heben an“ erklangen sodann Motetten und Choräle auf Lieder, die einst der Feder Martin Luthers entsprungen waren. Vertont wurden diese von namhaften Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Georg Phillip Telemann und Heinrich Schütz.

Die Mitglieder des Sächsischen Kammerchores sehen in der Pflege derart geistlicher Musik ihre Hauptaufgabe. Oratorien, Passionen und Kantaten prägen das Repertoire des Ensembles, das aus Absolventen des Thomanerchores Leipzig, des Dresdner Kreuzchores sowie aus Studenten der Musikhochschule Sachsens besteht.

Die jungen Männer und Frauen haben sich vor allem bei der Entdeckung vergessener Komponisten, der Aufführung neu geschaffener Werke und insbesondere bei einer innovativen Bachpflege hervorgetan.

Dirigent Fabian Enders prägt das Profil des Chores, das sich durch eine neue Synthese von Sprache und Musik, von historischer Information und lebendiger Ausdruckskraft auszeichnet.

Vom Klang der Stimmen, die in der Nikolaikirche im vollen Umfang erschallen konnten, waren die Besucher am Samstagabend berührt.

Eine der Besucherinnen war Gabriele Thieme aus Zeitz (Sachsen-Anhalt). Die gebürtige Jüterbogerin kommt etwa drei Mal im Jahr in ihre Heimatstadt, um die Familie zu besuchen. „Immer wenn ich hier bin, nutzen wir die kulturellen Angebote. Auch diesmal ist wieder alles durchgeplant“, sagt sie. „So steht heute das Konzert in der Kirche an, dann haben wir einen Besuch in Schloss Wiepersdorf geplant sowie in der Landesausstellung in Wittenberg“. Zur Nikolaikirche hat Gabriele Thieme eine ganz besondere Beziehung: „Hier bin ich im Jahr 1955 getauft worden. Daher komme ich immer wieder gern her.“

Das nächste Konzert in der Sankt Nikolai steht bereits in Kürze an: Am 23. August erklingt ab 17 Uhr Kirchenmusik des 15. Jahrhunderts. Und am 27. August beginnt um 21. Uhr die „Orgelnacht in St. Nikolai“ mit dem Domorganisten Sebastian Küchler-Blessing aus Essen.

Von Iris Krüger

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