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Eine Erfolgsgeschichte wird zehn

Evangelische Grundschule in Jüterbog Eine Erfolgsgeschichte wird zehn

Die Evangelische Grundschule in Jüterbog ist die jüngste Schule weit und breit. Und obwohl sie erst vor zehn Jahren gegründet wurde, ist sie aus der städtischen Schullandschaft kaum noch wegzudenken. Das Jubiläumsfest am vergangenen Wochenende gab Anlass, über die Geschichte und Zukunft zu sprechen.

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Zehn Jahre gibt es die Grundschule in Jüterbog schon.

Quelle: Martina Burghardt

Jüterbog. Die Evangelische Grundschule in Jüterbog ist die jüngste Schule weit und breit. Und obwohl sie erst vor zehn Jahren gegründet wurde, ist sie aus der städtischen Schullandschaft kaum noch wegzudenken. Das Jubiläumsfest am vergangenen Wochenende gab Anlass, über die Geschichte und Zukunft zu sprechen.

Sicherlich erinnern sich viele Jüterboger daran, dass von der Idee, eine evangelische Grundschule in Jüterbog zu gründen, bis zur ersten Unterrichtsstunde erstaunlich wenig Zeit verging. Initiator war der damalige Superintendent Matthias Fichtmüller. Bis zum 30. September 2004 musste der Antrag gestellt und ein Träger gefunden werden, damit die Schule im Sommer 2005 eröffnet werden konnte. Ein erstes Treffen der Eltern fand bereit im November 2004 statt, bei dem sie sich in kleinen Fachgruppen mit Fragen der Finanzierung, des Gebäudes, der Schulausstattung, des Sponsorings und der pädagogischen Konzeption befassten. Unterstützt wurden sie hauptsächlich von jenen, die heute noch im Kuratorium vertreten sind und sich für den Erhalt der Schule einsetzen, nämlich das Diakonische Werk Elbe-Elster, die evangelische Kirchengemeinde Jüterbog, der evangelische Kirchenkreis Zossen-Fläming und die Brandenburgische Provinzialgenossenschaft des Johanniterordens.

Schulleiter David Hartwig

Schulleiter David Hartwig

Quelle: Martina Burghardt

Viel Arbeit wartete damals auf die „Gründergeneration”. Das Engagement der Eltern und Lehrer hat bis heute nicht nachgelassen. „Zusammenarbeit, Lachen, Mut, Kreativität sind unsere Werte“, zählt Schulleiter David Hartwig auf. „Wir alle zusammen sind ein junges Kollegium, das motiviert ist, leidenschaftlich und offen für Veränderungen“, sagt er . „Lehrer, Erzieher, technisches Personal sind alles eins. Den Förderverein und das Kuratorium sieht David Hartwig als „wichtige Konstanten der internen Schulpolitik“.

Im Kuratorium werden in erster Linie die grundsätzlichen und langfristigen Entscheidungen zur Schule beraten und beschlossen. Glatt lief es in den vergangenen zehn Jahren nicht immer. Der Trägerwechsel im Jahr 2007 brachte einiges an Unruhe, mehrmals wurde der Posten des Schulleiters neu besetzt, unzufriedene Eltern meldeten ihre Kinder ab. Doch der Blick nach vorn hat sich gelohnt. Zum Jubiläum konnten sich die Besucher, darunter auch der Ideengeber, die heutige Superintendentin Katharina Furian und Bürgermeister Arno Raue sowie viele Ehemalige, davon überzeugen, wie an der Schule gelernt wird und was sich mit Hilfe der Eltern auf dem Schulhof getan hat.

Musik und Kreativität stehen neben der Vermittlung christlicher Werte über allen Projekten der Grundschule. Stolz sind David Hartwig und Religionslehrer Alexander Brieger auf die jungen Talente, die das Fest mit ihren Darbietungen bereichert haben und natürlich auch auf das Organisationskomitee. Sieben Kinder der 4. bis 6. Klasse haben die Jubiläumsfeier monatelang selbst vorbereitet. „Sie haben die Fürbitten für den Gottesdienst unter freiem Himmel selbst geschrieben, die Einladungskarte gestaltet, eine Gulaschkanone und einen Eiswagen bestellt“, erzählt Alexander Brieger. Natürlich war auch das Motto von den Kindern: „Riesenparty in the school, Unterricht mal richtig cool“.

Für David Hartwig, der seit 2011 Deutsch und Englisch unterrichtet und seit 2014 die Grundschule leitet, haben sich die Wünsche für die Zehn-Jahres-Feier erfüllt. „Es war ein gelungener Jahresabschluss, in entspannter, authentischer, ehrlicher, sympathischer Atmosphäre. So hatte ich mir das vorgestellt“, sagt er. Die kleine, familiäre Schulgemeinschaft soll erhalten bleiben. Sicher länger als die nächsten zehn Jahre.

Von Martina Burghardt

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