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Teltow-Fläming Eine Leiterin für drei Kindereinrichtungen
Lokales Teltow-Fläming Eine Leiterin für drei Kindereinrichtungen
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00:26 10.03.2018
Die Kita „Pusteblume" in Lichterfelde wird erweitert. Quelle: Isabelle Richter
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Werbig

Weitreichende Veränderungen in der Kita-Landschaft von Niederer Fläming wurden von der Gemeindevertreterversammlung am Montagabend beschlossen.

Dabei ging es zum einen darum, die leerstehenden Verwaltungsräume in Lichterfelde künftig als Kita-Räume zu nutzen. Fördermittel, um diese kindgerecht zu gestalten, seien vorhanden, hieß es.

Die Gemeinde müsste lediglich 11 900 Euro als Eigenanteil dazu schießen. „Und da ist die Ausstattung schon mit drin“, sagte die amtierende Bürgermeisterin Sandra Klimaschewski.

Kitas kurz vor Aufnahmestopp

Grund für die Erweiterung ist, dass die Kitas in Lichterfelde und Hohenseefeld schon jetzt „kurz vor dem Aufnahmestopp“ stehen, sagte David Kaluza. Der Dahmer Amtsdirektor sieht deshalb einen „akuten Handlungsbedarf“.

Momentan habe die Kita in Lichterfelde mit einer Kapazität von 68 Kindern, 63 Kinder im Haus. In Hohenseefeld sind 45 von möglichen 48 Plätzen besetzt.

Zwar werden mit Beginn des Schuljahres 2018/19 voraussichtlich 28 Kinder die beiden Kitas verlassen, gelöst wäre der Mangel an Plätzen damit aber nicht. Schon ab 2019 würde sich die Kinderzahl wieder erhöhen.

Kostengünstigste Variante

Gerade im Kleinkindbereich sei die Betreuungsnachfrage steigend. Darüber hinaus möchte die Gemeinde mit den zusätzlichen Plätzen vermeiden, dass Eltern ihre Kinder woanders unterbringen.

Würden Kinder nämlich in eine Jüterboger Kita gehen, müsste die Gemeinde eine Kostenübernahme bezahlen. Aus Sicht des Amtsdirektors, ist die Erweiterung der Kita „Pusteblume“ in Lichterfelde „die kostengünstigste Variante“.

Ausschreibung neuer Leitungsstelle

Zudem soll künftig nur eine Kita-Leiterin für drei Einrichtungen verantwortlich sein. Momentan gibt es zwei Leiterinnen. Martina Liske kümmert sich um die Kita „Pusteblume“ in Lichterfelde und den Hort in Werbig. Die dritte Einrichtung ist die Kita „Fläming-Kinder“ in Hohenseefeld, die derzeit von Mandy Werner geleitet wird.

Um Schreibtischarbeiten zu erledigen, berichtete Liske, habe sie 15 Leitungsstunden pro Woche – ausreichend seien die jedoch nicht. „Die Dienstpläne schreibe ich am Wochenende in meiner Freizeit“, so Liske weiter.

Bei der Einstellung von nur einer Kita-Leiterin würden sich aus Sicht der Dahmer Amtsverwaltung mehrere Vorteile ergeben: Die Leitungsstunden würden auf 30 erhöht, organisatorische Absprachen würden einfacher und Personalkosten würden gespart.

Die Gemeindevertreter folgten dem Vorschlag. Damit werden die beiden aktuellen Leitungsstellen abgeschafft und die neue Kita-Leitungsstelle ausgeschrieben.

Eltern gegen weitere Firma

Als drittes ging es um die Vergabe hauswirtschaftlicher Leistungen in den Kitas. Neben den Reinigungskräften soll sich eine weitere Firma gezielt um Essensausgabe, Abwasch und Wäsche kümmern.

Aus Sicht des Amtes und der Gemeinde eine gute Sache. Eltern sind da jedoch anderer Meinung. Eine Petition ihrerseits wurde bei der Beschlussfassung jedoch nicht berücksichtigt.

Von Isabelle Richter

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