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Teltow-Fläming Eine Woche zum Stöbern
Lokales Teltow-Fläming Eine Woche zum Stöbern
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04:40 16.11.2016
Galeriebetreuerin und Malerin Gabriele Klose neben einer Keramik von Karen Ascher. Quelle: fotos: gudrun ott (2)
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Glashütte

Ob Glasbläserei, Galerie Packschuppen, Albertine, Baba-Bär, SeiFee, Hüttenwerk, Museumsshop, Ros(t)ige Zeiten, Glaskunst und Restauration, Wunderkammer und Töpferei – eine Woche lang haben derzeit im idyllischen Museumsdorf Baruther Glashütte Laden und Lädchen geöffnet. Glashütte ist Wohn- und Arbeitsort für Kreative und gilt europaweit als einzigartiges Denkmalensemble. Hier sind Handwerk, Kunst und Genuss zu Hause. Besucher können schon jetzt, bevor der Weihnachtstrubel beginnt, in aller Ruhe durch den Hüttenweg bummeln und nach Geschenken Ausschau halten.

Kleider und Hüte von Joanne Plewa

Etwa im Leinenkontor, wo Inhaberin Joanna Plewa unter anderem die von ihr gestalteten schicken Hüte für Damen und Herren anbietet. Die Kleider werden nach ihren Entwürfen in Kraków genäht. Und weil Handtaschen jedes Outfit komplettieren, sind außergewöhnlich schöne Exemplare zu haben, die garantiert jedes Frauenherz höher schlagen lassen. Herrengarderobe, Bett- und Tischwäsche, Stoffe für viele Gelegenheiten zum Selbernähen warten auf Liebhaber des Besonderen. Es gibt verschiedenste Nostalgieartikel zum Schmücken der Weihnachtsbäume, die man nicht überall findet. Zum Beispiel die kleinen, perlenbestickten Engelchen, die sogar winzige Wimpern vorweisen.

Galerie Packschuppen feiert 15-jähriges Bestehen

Ein paar Meter weiter feiert die Galerie Packschuppen ihr 15-jähriges Bestehen. Fasst 90 Künstler, denen Glas und Glashütte etwas bedeuten, haben über die Jahre schon ihre Bilder, Skulpturen und Fotografien ausgestellt. „Die, deren Werke wir in der derzeitigen Jubiläumsausstellung zeigen, hatten alle bei uns eine Personalausstellung“, erklärt die Malerin und Galeriebetreuerin Gabriele Klose. Sie selber hat ein großformatiges Porträt zweier Kinder des Ortes gemalt. Der frühere Karikaturist Erich Rauschenbach hat ein Bild beigesteuert, auf dem eine schwarze Frau zu sehen ist, deren Schoß das Symbol für „Gefahrengut heiß“ ziert. Das Symbol für „Gefahrengut kalt“ ist an anderer Stelle auf dem Bild. Dazu der Spruch: Glück und Glas, wie gut passt das. Ein Mann mit Humor. Es gibt eine inspirierende Collage „Glasbruchklang auf Öl und Leinwand“ von Günter Böhme sowie Glasobjekte der auf Glas spezialisierten Designerin Karina Wendt. Sie arbeitet zusammen mit den Glasmachern von Glashütte, wie Stephanie Schulz. Die junge Glasmacherin steht seit einem Jahr hier an den Brennöfen und genießt das besondere Ambiente, das das Museumsdorf inmitten märkischer Wälder bietet. Der Fotograf Dietrich Oltmanns hat das mit seinen Fotografien der Kiefernwälder bei Dornswalde eingefangen. Konstantin Klose erinnert mit seinen Linolschnitten auf historischen Geschäftsbögen aus Glashütte ebenso an die Tradition des Glasmacherdorfes wie Micha Brendel,der mit „Readymate“ ein gefundenes gläsernes Objekt zur Kunst erklärt und nebenher mit verschieden Materialien experimentiert. Brendel liefert auch den Text „Vom gläsern zweygesichtigen Wurm“ aus dem Jahre 1632 mit. Sebastian Franzka hat Reinhold Burger, den berühmten Sohn von Glashütte, porträtiert. Glas sei der Zauber gefrorenen Lichts, heißt es und das Zauberhafte dieses uralten Werkstoffs kann in der 300 Jahre alten Geschichte der Baruther Glashütte erlebt werden. Daneben locken kleine und große Geschenke für kleine und große Menschen. Individuell und ganz außergewöhnlich.

Von Gudrun Ott

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