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Eine saubere Angelegenheit

Luckenwalde Eine saubere Angelegenheit

Christina Stein aus Luckenwalde führt ihre Wäscherei und Mangelstube seit 20 Jahren. Ihre Familie hilft, wenn Not am Mann ist. Vor allem Stammkunden schätzen ihre Arbeit.

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Christina Stein in ihrem Geschäft in der Dessauer Straße.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die Wäscherei und Mangelstube von Christina Stein besteht seit 20 Jahren. Am 1. November 1996 eröffnete sie ihr Geschäft in der Dessauer Straße 33 in Luckenwalde. Und sie hat es bisher nicht bereut.

Arbeit gibt es genug. Bis zu zehn Stunden steht sie täglich an der Mangel oder am Bügelbrett. Es gibt etliche Kunden, die ihr seit 20 Jahren die Treue halten. Dass Wohnung und Arbeitsplatz unter einem Dach sind,bringt Vor- und Nachteile. Angenehm ist zweifellos die Nähe zum Arbeitsplatz, allerdings verschiebt sich der Feierabend oft nach hinten. Besonders vor Feiertagen geht sie abends noch in die Mangelstube, um alles zu schaffen. Zum Glück hilft die Familie mit.

In den Sommermonaten ist es trotz der Wärme im Geschäft noch auszuhalten. Da kann Christina Stein alle Türen öffnen, sodass ein wenig frische Luft reinkommt. „Im Winter ist das schon schwieriger. Da ist die Heizung an und der Dampf zieht nicht ab“, erklärt sie. Trotzdem hat sie immer noch Spaß an der Arbeit.

Zu vielen Stammkunden besteht schon ein freundschaftliches Verhältnis. Von einigen kennt sie die ganze Familiengeschichte. „So ein Plausch mit den Kunden muss sein“, fügt sie hinzu. Zur not muss sie dann eben abends länger machen.

Wenn die 61-Jährige den ganzen Tag im Geschäft steht und – neben waschen, bügeln und mangeln – die schweren bi zu 20 Kilogramm schweren Wäschepakete schleppt, weiß sie was sie getan hat. Doch abends die Hände in den Schoß zu legen, kommt für sie nicht in Frage. Dann nimmt sie ihr Häkel- oder Strickzeug und sorgt dafür, dass die Familie warme Socken oder gehäkelte Gardinen bekommt. Dass die Hände von der vielen Arbeit aufgeplatzt sind und oft schmerzen, nimmt sie in Kauf.

Von Margrit Hahn

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