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Einigung über Grundstückstausch

Dabendorf Einigung über Grundstückstausch

Aufatmen und Erleichterung im Zossener Hauptausschuss. Der Streit zwischen Stadt und Flächeneigentürmer über ein für den Bau der Dabendorfer Gesamtschule benötigtes Tauschgrundstück ist beigelegt. Darüber informierte Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Das letzte Wort in dieser Angelegenheit haben die Stadtverordneten.

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Die Dabendorfer Gesamtschule

Quelle: Nadine Pensold

Zossen. Der für den Neubau der Dabendorfer Gesamtschule erforderliche Grundstückstausch zwischen der Stadt Zossen und Flächeneigentümer David Heners ist greifbar nah. „Wir haben uns geeinigt“, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) Donnerstagabend in der Sitzung des Hauptausschusses.

Schreiber zufolge hätten sich beide Seiten auf einen Grundstückstausch mit Wertausgleich verständigt. Die Stadt müsse dem Tauschpartner einen Differenzbetrag zahlen, „weil unsere Fläche weniger wert ist als seine“. Am 29. März werde sie den Stadtverordneten einen entsprechenden Beschlussentwurf zur Abstimmung vorlegen. Stimmten die Stadtverordneten der Vorlage zu, könnte der Notarvertrag beurkundet werden.

Stadt und Eigentümer verhandeln seit knapp vier Jahren

„Das ist eine sensationelle Nachricht“, sagte Edgar Leisten (AfD). „Wir freuen uns ganz außerordentlich. Aber bekanntlich ist die Kuh erst vom Eis, wenn der Grundstücksvertrag notariell unterschrieben ist“, gab sich Hermann Kühnapfel (CDU) vorsichtig optimistisch.

Der Schulneubau hing, wie berichtet, lange am seidenen Faden. Stadt und Eigentümer verhandeln seit knapp vier Jahren über eine geeignete Tauschfläche für Heners 23 000 Quadratmeter Ackerland. Ohne das Tauschgrundstück könnte die Stadt zwar das eigentliche Schulgrundstück für die Bebauung zur Verfügung stellen, aber eben nicht das Grundstück für den Bau des mit Heizungsanlage, Mensa, Aula und Umkleideräumen für den Sportunterricht ausgestatteten Mehrzweckgebäudes.

Angaben über Bausumme schwanken

In den vergangenen Wochen trugen beide Seiten den Grundstücksstreit öffentlich aus. „Nun ist das Thema hoffentlich beendet“, sagte David Heners der MAZ. Heners zufolge habe sich Sven Reimer (CDU) als einziger Stadtverordneter bei ihm persönlich gemeldet und dafür interessiert, „wie ich über die ganze Sache denke“. Nach dem Gespräch habe sich Reimer in der Verwaltung für ihn eingesetzt, „damit man zu einer guten Lösung kommt“.

„Wann können wir mit dem Baubeginn rechnen?“, fragte Reimer. „Das dauert schon noch ein paar Tage“, sagte Bürgermeisterin Schreiber. Mit dem Schulneubau beauftragten die Stadtverordneten die Zossener Wohnungsbaugesellschaft (ZWG). Der ZWG-Aufsichtsrat tage im April, um über alles weitere zu entscheiden, so Schreiber. Bis dahin verhandele man parallel zum Grundstückstausch-Abschluss mit den Banken über einen Kredit. Ein Kreditvertrag kann erst abgeschlossen werden, wenn der Grundstückstausch perfekt ist. Die Angaben über die benötigte Bausumme schwanken zwischen 37 und 29 Millionen Euro in einer abgespeckten Variante. Sowie der Kredit bewilligt worden sei, frage man mehrere Baufirmen an, um anständige Preise zu erzielen. Schreiber zufolge werde es nicht so sein, „dass übermorgen der Bagger los rollt“. „Aber wohl noch in diesem Jahr“, sagte Edgar Leisten. „Hoffentlich werden bei der Auftragsvergabe nicht Firmen berücksichtigt, die am BER tätig sind“, so Peter Hummer (Plan B).

Von Frank Pechhold

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