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Teltow-Fläming Einsatzflitzer für den Rettungsdienst
Lokales Teltow-Fläming Einsatzflitzer für den Rettungsdienst
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13:05 29.12.2015
Bei der Übergabe (v. l.): Holger Lademann, Günther Dübe, Denny Mieles und Mathias Blümel, Leiter Rettungswache Luckenwalde. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Vier nagelneue Rettungswagen sowie ein Krankentransportfahrzeug im Gesamtwert von 566 000 Euro hat der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises am Montag an die Rettungsdienst GmbH Teltow-Fläming übergeben. Für den Kreis-Beigeordneten Holger Lademann (FDP) war dies eine der letzten und angenehmsten Amtshandlungen seiner Laufbahn kurz vor dem bevorstehenden Ruhestand. „Es ist schon erfreulich, wenn der Rettungsdienst mit neuer, hochmoderner Technik ausgestattet werden kann“, sagte er.

Kofferaufbau als neues Bau-Prinzip

Erstmals sind die Fahrzeuge mit einem Kofferaufbau versehen, der bei Bedarf auf ein anderes Fahrgestell gesetzt werden kann. „Die Innenausstattung verfügt über ein vollhydraulisches Tragesystem. Damit ist kein Kraftaufwand mehr nötig, alles erfolgt automatisch“, erklärte Lademann. Außerdem ist es im Innern des Fahrzeuges für medizinische Kräfte und Patient geräumiger als bislang.

Die Anschaffungen bezahlt der Landkreis, über Gebühren werden sie refinanziert. Zwei der Rettungswagen und das Krankentransportfahrzeug werden ab 6. Januar für die Rettungswache in Luckenwalde auf Achse gehen, die beiden anderen Fahrzeuge für die Rettungswache in Jüterbog. Insgesamt gibt es im Kreis neun Rettungswachen mit 25 Einsatzfahrzeugen.

Das Innere der neuen Rettungs- und der Krankenwagen im Kreis Teltow-Fläming ist mit moderner Medizin- und Rettungstechnik ausgestattet. Quelle: Elinor Wenke

Laut Denny Mieles, Geschäftsführer der Rettungsdienst GmbH, werden jährlich rund 21 000 Einsätze registriert. Die Fahrzeuge sind pro Jahr jeweils zwischen 50 000 und 100 000 Kilometer auf Achse und werden sukzessive durch neue ersetzt. „Durchschnittlich nehmen wir jährlich vier neue Fahrzeuge in Betrieb“, berichtete Günther Dübe, Werkleiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst. „Die Kofferfahrzeuge sind ein Novum. Wenn künftig ein Fahrzeug verschlissen ist, kann der Koffer abgenommen und auf ein neues Fahrzeug gesetzt werden“, erläuterte er. Die neuen Rettungswagen seien zwar in der Anschaffung etwas teurer, hätten auf lange Sicht aber ein Einsparpotenzial. Ziel sei es, für die Zukunft nach und nach alle Rettungswachen mit den gleichen Fahrzeugen auszustatten.

Schulung für das Personal

Für das Fahrzeug an sich muss das Rettungspersonal nicht extra geschult werden, für die medizintechnische Ausstattung im Innern schon. „Vor der Anschaffung haben wir ein Team gebildet, um die optimale Ausstattung auszuloten und Schwachpunkte der Vergangenheit auszumerzen“, berichtete Dübe. Die Tauglichkeit im Detail muss sich in der Praxis erweisen. „Beim täglichen Einsatz der modernen Medizintechnik werden wir feststellen, was gut und was noch zu verbessern ist“, sagte Dübe.

Von Elinor Wenke

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