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Teltow-Fläming Bundesstraße soll 2019 saniert werden
Lokales Teltow-Fläming Bundesstraße soll 2019 saniert werden
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19:13 31.08.2018
Die Unübersichtlichkeit im Kreuzungsbereich der B102 in Werbig soll mit der Sanierung beseitigt werden. Quelle: Foto: Uwe Klemens
Werbig

Die B102 in der Ortslage Werbig ist in einem erbärmlichen Zustand. Dass deshalb gebaut werden muss, ist der gemeinsame Wille des Landesbetriebes Straßenwesen (LS), der Kommune und der Anwohner. Über das Wie gibt es aber sehr unterschiedliche Auffassungen, wie sich am Mittwochabend in einer Anliegerversammlung zeigte.

Kreisverkehr ist vom Tisch

Endgültig vom Tisch ist die Variante eines Kreisverkehrs, wie Planer Markus Blümner vom Luckenwalder Ingenieurbüro Redeker Consult erläuterte. Vier Jahre lang habe man zahlreiche Varianten durchgespielt, wie sich die verzwickte Situation von insgesamt fünf aufeinander treffenden Straßen löse ließe.

Statt des Kreisels, der den Verkehr auch entschleunigen sollte, entstehen drei Verkehrsinseln zwischen den Ortsausgängen nach Jüterbog und Hohenseefeld sowie eine überfahrbare Insel zwischen den Abzweigen nach Gräfendorf und Borgisdorf, die die Vorfahrtsregelung übersichtlicher machen wird als heute.

Spitze Einmündungen verschwinden

Auch die Einmündungen der Straßen aus Richtung Lichterfelde und Fröhden sowie der kleinen Einbahnstraße in Höhe der Tierarztpraxis werden verändert. Die spitzen Winkel der Einmündungen werden durch rechtwinklige Varianten ersetzt, was den Verkehr übersichtlicher und langsamer machen soll.

Das größte Problem bei der Sanierung des 675 Meter langen B102-Abschnitts ist die Führung der Straßen- und Grundstücksentwässerung. Sie soll teils in bis zu 600 Millimeter starken Kunststoffröhren, teils als offenes Grabensystem erfolgen. Anders als bisher soll das Regenwasser der gesamten Ortschaft dann zu zwei Klär- und Versickerbecken am Ortsausgang in Richtung Jüterbog geleitet werden.

Anwohner haben Sorgen und Ängste

Da der Platz neben der Fahrbahn nicht überall für den benötigten Graben ausreicht, müssten Anlieger zwischen Fröhdener Weg und Ortsausgang Jüterbog Teile ihres Grundstücks – teils während der Bauarbeiten, teils dauerhaft – abgeben. Doch gerade bei diesem Thema kollidiert die Planung mit den Ängsten der Anwohner, die eine Überflutung ihrer Grundstücke bei Starkregen befürchten und auch mit dem Rückbau von Zaunanlagen nicht einverstanden sind.

Die Überarbeitung der Pläne ist nun der nächste Schritt. „Alle genannten Probleme sind lösbar“, sagte LS-Mitarbeiter André Nikolajewski. Im nächsten Jahr soll der Ausbau zu beginnen.

Von Uwe Klemens

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