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Teltow-Fläming Elke Schmidt erfand „Eichkater“-Knabbereien
Lokales Teltow-Fläming Elke Schmidt erfand „Eichkater“-Knabbereien
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22:00 12.07.2016
Elke Schmidt in Ludwigsfelde mit einem Korb voller „Eichkater“-Knabbermischungen. Quelle: Jutta Abromeit
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Ludwigsfelde

Wer in den Hofläden des Königlichen Forsthauses Bestensee, des Spargel- und Erlebnishofes Klaistow oder der Späth’schen Baumschulen Berlin nach unbehandelten Knabbereien sucht, der stößt auch auf Nuss- und Trockenfruchtmischungen der Firma „Eichkater“. Und die ist, zufällig passend zum Namen, in der Holzhaussiedlung von Ludwigsfelde zu finden.

Dort wohnt Zahnarzthelferin Elke Schmidt. Auch sie knabbert gern und gesundheitsbewusst. „Weil mein Mann und ich in allen Super- und Biomärkten nicht das fanden, was wir uns vorgestellt hatten, fingen wir selbst an, nach Zutaten zu suchen“, erzählt die 42-Jährige. Als Partnerin eines ehemaligen leitenden Angestellten aus der Lebensmittelbranche hat sie dabei einiges gelernt: „Wenn auf Hüllen ,unter Schutzgas verpackt’ steht, hört sich das zwar positiv an, aber tatsächlich sind dann Konservierungsstoffe verwendet worden. Das störte mich“, erzählt sie.

Idee zum Namen kam während eines Spaziergangs

Übers Internet fand das Paar, was es suchte: pure Cashewkerne und Cranberries, Haselnüsse und Kapstachelbeeren, Erdnüsse, Ananas- und Kokoswürfel. Geliefert werden die Zutaten aus Griechenland, der Türkei oder Spanien. In Berlin verpackt sie Elke Schmidt, entweder sortenrein oder als Mix. Da gibt es zum Beispiel die „3 Sinne Nusskerne & Fruchtmischung“, sie schmeckt süß, sauer und salzig gleichzeitig. Die Ludwigsfelderin verpackt alles von Hand, jedes Tütchen. Die Mutter einer neunjährigen Tochter lacht: „Vielleicht ändert sich das ja bald. Aber zurzeit suchen wir hier im Ort oder in der Nähe nach Lager- und Verpackungskapazitäten, damit die Transportwege wegfallen.“

Zubereitet sind die Knabbermischungen mit Zitronensäure und Glucosesirup, mit Sonnenblumenöl oder Honig. „Unsere Produkte sind garantiert sechs Monate haltbar, meist sogar neun bis zwölf Monate“, sagt Elke Schmidt. Um ihre Kreationen zu schützen, ließ sie „Eichkater“ ins Markenregister eintragen. Einen Namen zu finden, der noch frei war, aber das Produkt treffend charakterisiert, war eine Herausforderung. Die Idee kam Schmidt beim Spaziergang im Tierpark Luckenwalde. „Da fanden wir ein Eichhörnchen an einem Tor. Der Name war besetzt, deshalb suchten wir weiter und landeten bei Eichkater.“

Info: www.eichkater.de

Von Jutta Abromeit

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