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Teltow-Fläming Eltern fordern neue Gesamtschule
Lokales Teltow-Fläming Eltern fordern neue Gesamtschule
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21:51 26.03.2018
Gebrüder-Grimm-Grundschule an der Ernst-Thälmann-Straße. Quelle: Foto: Stadt
Ludwigsfelde

60 Ludwigsfelder Schüler in jeder Klassenstufe der Sekundarstufe I besuchen eine Schule außerhalb der Stadt, vor allem deshalb, weil es in Ludwigsfelde nicht genug Plätze gibt. Unter anderem diese Zahl ließ den Förderverein der Gebrüder-Grimm-Grundschule in Ludwigsfelde Unterschriften von Eltern sammeln, um auf fehlende Unterrichtskapazitäten in der Autobauerstadt aufmerksam zu machen und wieder eine Gesamtschule im Ort zu fordern. „Pro Gesamtschule“ nennen sie ihre Initiative. 832 Signaturen für dieses Ziel kamen zusammen, 81 auf Papier, 751 online. Der Fördervereinsvorsitzende Thoralf Boje überreichte diesen deutlich formulierten Bürgerwillen am Dienstagabend vor den Stadtverordenten an Bürgermeister Andreas Igel (SPD).

Die Eltern haben viele weitere Argumente für eine neue Gesamtschule. Bei derzeit bereits 1200 Grundschülern in der Stadt, 1403 Neubürgern im vergangenen Jahr und bis September dieses Jahres weiteren 866 Neu-Ludwigsfeldern sei abzusehen, dass immer mehr Schüler auswärts lernen und damit jeden Tag weite Wege in Kauf nehmen müssten. Hinzu kommt, wie von den Initiatoren geschrieben: „Auch in der Gemeinde Großbeeren und der Stadt Trebbin, von wo viele Schüler das Gymnasium in Ludwigsfelde besuchen, ist keine Gesamtschule im Angebot.“ Die Schlussfolgerung der Unterzeichner: „Eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Ludwigsfelde würde auch ein herausragendes regionales Angebot darstellen.“

Gebrüder-Grimm-Grundschule Ludwigsfelde Quelle: Marina Ujlaki

Thoralf Boje erklärte vor den Stadtverordneten, Kinder seien die Zukunft, sie sollten unterstützt werden und sich ihren Fähigkeiten entsprechend entfalten können. Sie seien die Fachkräfte von morgen; „auch auf dem Ludwigsfelder Arbeitsmarkt“. Auch die zirka 900 in der Stadt angesiedelten Unternehmen brauchen dringend Auszubildende. Boje stellt die Eltern-Forderung in den Zusammenhang mit den hohen Anforderungen an den Schulen angesichts von Inklusion und G8.

Bei Bürgermeister Igel rennen die Eltern damit offene Türen ein; er erklärte, dieser Wunsch sei der Rathausspitze nicht verborgen geblieben. „Der Schulentwicklungsplan sieht eine solche Schule im Nordosten des Kreises vor, da bietet sich Ludwigsfelde geradezu an“, so Igel. Als Mittelzentrum sehe sich die Stadt in der Verantwortung. Er dankte den Eltern ausdrücklich für diese Unterstützung und sagte, rein formal sei die Initiative eine Petition an die Stadtverordneten.

Marie-Curie-Gymnasium an der Thälmannstraße in Ludwigsfelde Quelle: Jutta Abromeit

Wie berichtet prüfen die Bürgermeister von Ludwigsfelde, Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow seit dem Frühjahr, gemeinsam einen Schulzweckverband zu gründen, um eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im Nordkreis anzubieten. Alle drei Kommunen haben mit Zuzug, fehlenden Wohnungen, fehlenden Kita- und Schulplätzend dieselben Sorgen, aber allein nicht die Kraft für eine solche Schule. Dieser Zweckverband wäre der erste im Kreis.

Von Jutta Abromeit

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