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Endlich eine eigene Eisenbahn!

Woltersdorf Endlich eine eigene Eisenbahn!

In der Woltersdorfer Awo-Kita „Nuthewichtel“ steht eine Eisenbahn der Marke Eigenbau. Hausmeister Achim Otto hat das Spielgerät aus Holzstämme gebaut. Die Kinder sind begeistert und die Kita hat noch mehr Vorhaben.

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Hausmeister Achim Otto mit Kindern der Kita „Nuthewichtel“ in Woltersdorf auf der neuen Holzeisenbahn.

Quelle: Margrit Hahn

Woltersdorf. Die Kinder der Awo-Kita „Nuthewichtel“ in Woltersdorf haben ihre neue große Garten-Holzeisenbahn in Beschlag genommen. Die Idee stammte von Nadine Faltin, die seit Februar vergangenen Jahres die Einrichtung leitet. Sie hatte sich überlegt, ohne großen Aufwand aus Baumstämmen ein neues Spielgerät zu schaffen. Familie Lamprecht aus Gottow stellte das Holz zur Verfügung und Hausmeister Achim Otto baute die Eisenbahn entsprechend der Vorlage.

Da der Hausmeister noch eine weitere Awo-Kita in Trebbin betreut, ist er nur montags, dienstags und den halben Freitag in Woltersdorf. Trotzdem war das neue Spielgerät in zwei Wochen fertig. „Schon in der Bauphase haben die Kinder genau beobachtet, was ich mache“, sagt Achim Otto, der seit sechs Jahren als Hausmeister tätig ist. Auch die Eltern engagierten sich sehr. Sie haben der Eisenbahn den Farbanstrich verpasst. Insgesamt 15 Mütter und Väter befreiten zudem die Außenanlagen von Unkraut und strichen die Überdachung vom Sandkasten sowie den Zaun auf dem Dorfspielplatz.

Momentan werden in der Kita 94 Kinder betreut. Damit ist die Einrichtung voll ausgelastet – und das bis ins Jahr 2019. Kita-Leiterin Nadine Faltin und ihre neun Mitarbeiter sorgen dafür, dass bei den Nuthewichteln immer was los ist. So wurde in der vergangenen Woche ein Oma-und-Opa-Tag veranstaltet und am Sonnabend findet ein Familienfest mit Clown Celly statt. In den kommenden Tagen wird Achim, wie er von den Kindern genannt wird, eine Nestschaukel für die Kleinsten aufbauen. „Die können es kaum erwarten, denn bisher gab es nicht eine Schaukel bei uns“, fügt Nadine Faltin hinzu. Zum Glück ist der Dorfspielplatz gleich nebenan, der von den Mädchen und Jungen gern genutzt wird. Auch eine Indoorschaukel ist vorgesehen, um die Koordination zu fördern.

„Ohne die Unterstützung der Eltern und eine Riesenportion Eigeninitiative würden wir vieles nicht machen können“, fügt die Woltersdorferin Kita-Leiterin hinzu.

Von Margrit Hahn

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