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Teltow-Fläming Vorfreude beim Zellendorfer SV
Lokales Teltow-Fläming Vorfreude beim Zellendorfer SV
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06:21 06.11.2018
Endspurt in Zellendorfer SV: Aktuell wird der Kunstrasen verlegt. Quelle: Isabelle Richter
Zellendorf

Über acht Monate ist es her, dass die Niedergörsdorfer Gemeindevertretung den Beschluss zur Beantragung von Fördermitteln für einen Kunstrasenplatz auf dem Vereinsgelände des Zellendorfer SV fasste. Inzwischen hat sich auf der Fläche neben dem Echtrasenplatz einiges getan. Der neue Trainingsbereich ist so gut wie fertig. Innerhalb des vergangenen Monats wurde der Kunstrasenplatz, welcher in etwa der Größe eines halben Großfeldes entspricht, angelegt. Aktuell wird das Trägergewebe mit Kunststoffgarnen von der Berliner Firma Allround Sportbodensysteme GmbH verlegt und die Spielfeldmarkierungen angebracht. Dies ist zunächst der letzte Schritt, um den Platz bespielbar zu machen.

„Unsere Spieler stehen schon in den Startlöchern und können es kaum abwarten, dass sie endlich rauf können“, berichtet Ronny Heinrich. Der Vereinspräsident ist froh, dass sich die Trainingsbedingungen durch den neuen Kunstrasenplatz künftig verbessern. Denn im Vergleich zum Echtrasen ist der Kunstrasen auch in der Frost- und Tauperiode bespielbar. Die Mannschaften müssen also im Winter nicht mehr auf Turnhallen ausweichen.

Zellendorfer Mannschaften auf Erfolgskurs

Bis zu zwei Trainingsmannschaften können künftig auf der neuen Anlage unter freiem Himmel trainieren. Das sei aus Sicht des Vorstandes auch nötig, denn die Teams des Zellendorfer SV sind im Ligabetrieb ziemlich erfolgreich. „Unsere Mannschaften spielen alle oben mit“, so Ronny Heinrich. Die Männer sind mit dem Saisonstart 2018/19 gerade erst in die Kreisoberliga Dahme/Fläming aufgestiegen. Und auch beim Nachwuchs läuft es rund. Ganze 130 von insgesamt 220 Mitgliedern des Zellendorfer SV sind Kinder- und Jugendliche.

Allerdings kommt der Erfolg nicht von ungefähr und ist nach wie vor harte Arbeit. Ronny Heinrich erklärt: „Man muss genügend Trainer haben. Ich versuche immer auf die Leute zuzugehen und weiß schon, wen ich fragen kann. Wir sind ein gutes Team.“

Verein setzt auf Eigenleistung und Fördermittel

Das zeigt sich auch, wenn ein Arbeitseinsatz ansteht. „Von Spieler, bis Betreuer und Fans kommen alle“, berichtet Mirko Seifert, der selbst aktiver Spieler und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein ist. Um in den Wintermonaten komplett draußen trainieren zu können, muss der Verein allerdings noch eigenhändig Mittel für eine Flutlichtanlage im Wert von 40000 Euro auftreiben. Fördermittel hat der Zellendorfer SV bereits bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse beantragt und hofft aktuell auf einen positiven Bescheid. Zudem soll der Kunstrasen einen Zaun bekommen. 5000 Euro dafür hat bereits die UKA Cottbus zugesichert.

Aber auch selbst wird gern Hand angelegt. Ein Vereinsweihnachtsmarkt soll am 22. Dezember für ein paar Euros mehr in der Kasse sorgen. Außerdem wollen die Mitglieder die Stromkabel für die Flutlichtanlage in Eigenleistung verlegen, um Kosten zu sparen. „Finanziell ist das für uns schon eine ganz schöne Herausforderung“, erklärt Ronny Heinrich. Dennoch ist der 43-Jährige zuversichtlich, dass der Zellendorfer SV auch diese Hürde meistert.

Von Isabelle Richter

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