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Endspurt auf der Kita-Baustelle

Jüterbog erweitert Betreuungskapazität Endspurt auf der Kita-Baustelle

Bagger nicht im Spielzeugformat, sondern in Originalgröße sind an der Kita „Spiel mit“ in Jüterbog zu Gange. Der Umbau des Gebäudes und seiner Außenanlage schreitet voran und soll in drei Monaten abgeschlossen sein. in dem 60 Jahre alten, nun komplett sanierten Haus können künftig mehr Kinder als bisher betreut werden.

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Unverkennbar ist die Kindertagesstätte „Spiel mit“ noch eine Baustelle. Wie bunt und fröhlich sie bald sein wird, ist auch zu sehen.

Quelle: Martina Burghardt

Jüterbog. 60 Jahre alt ist die Kita „Spiel mit“ in Jüterbog. Mindestens weitere 60 Jahre könnten dazukommen, denn das Gebäude ist rundum saniert, entkernt, die Räume neu gestaltet worden. Drei Monate noch, dann kehren die „Spiel-mit“-Kinder von ihrem Ausweichdomizil am Neumarkt, das sie vor mehr als einem Jahr bezogen haben, zurück. Sie werden ihre alte Kita kaum wiedererkennen. Dann ist hoffentlich auch der Frust vergessen, den der Umzug in die Kita Neumarkt bedeutete. Vor allem seit Beginn der B102-Sanierung und der damit verbundenen Umleitung brauchten Eltern und Erzieher starke Nerven.

Lichtdurchflutete Gruppenräume

Der Innenausbau der Kita steht vor dem Abschluss

Der Innenausbau der Kita steht vor dem Abschluss

Quelle: Martina Burghardt

Derweil herrscht reger Betrieb auf der Baustelle in der Schlossstraße. Der Innenausbau geht in die letzte Phase. Vor allem die großen, lichtdurchfluteten Gruppenräume, die neu gestalteten Waschräume und WCs werden den Kindern und Erziehern gefallen. Das Mobiliar wird wiederverwendet, was fehlt, wird durch Neues ersetzt. Gegenwärtig läuft dafür die Ausschreibung In der Kinderküche wurde der Speisen-Aufzug erneuert. Gruppenweise können die Kinder dort Mittagessen und dabei lernen, wie man einen Tisch deckt und Essen ausgibt.

Ein wesentliches Kriterium bei der Sanierung der Kita sind Energieeffizienz und Sicherheit. Rauchsensoren an den Türen und eine zusätzliche Rettungstreppe erfüllen die Standards. Darüber hinaus prüft die Stadt, ob die Betreuungseinrichtungen „sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand sind“, erklärt Bürgermeister Arne Raue (parteilos).

Abenteuerwiese, Rodelberg und Sandlandschaft

Die Kita „Spiel mit“ befindet sich zwar an der viel befahrenen Schlossstraße, hat aber eine riesige Spielfläche zu bieten – von einer Abenteuerwiese mit Rodelberg, über eine Sandlandschaft für die Größeren bis hin zu einem geschützten Bereich für die ganz Kleinen, die ein Sonnensegel und Nestschaukel bekommen sollen. Von dort blicken die Kinder auf die Fassade ihrer Kita, bei deren farblicher Gestaltung sie mitentscheiden durften. Das Strichmännchen-Logo erscheint mehrfach an den Wänden.

Sanierung für 2,3 Millionen Euro

2,3 Millionen Euro kostet die Sanierung, 1,2 Milionen Euro sind Fördermittel. Zudem gibt es U3-Fördermittel für den Kita-Ausbau der unter Dreijährigen, das sind weitere 437 000 Euro. Sowohl zeitlich als auch finanziell befindet sich die Großbaustelle der Stadt derzeit im Rahmen.

Der Einzugstermin steht bereits fest, es ist der 29. Februar 2016. Dann können in der Kita „Spiel mit“ 110 Mädchen und Jungen betreut werden. Bislang waren es dort 95. „Wir warten dringend auf die Kapazitätserweiterung“, berichtet die zuständige Rathausmitarbeiterin Jutta Tukai. Die Wartelisten werden jedenfalls nicht kürzer. Vorrangig bekommen die Kinder einen Platz, deren Eltern sonst ihre Arbeit verlieren würden. Das Ausweichquartier in der Kita Neumarkt hat derzeit eine Kapazität von 88 Kindern, allerdings nur mit einer Sondererlaubnis, sonst wären es nur 78. Vermutlich wird die Zahl nach einer Modernisierung, wie sie für die Neumarkt-Kita geplant ist, noch sinken.

Auf „Spiel mit“ folgt das „Full House“

Sobald die Kita „Spiel mit“ fertig ist, beginnt im nächsten Jahr die Sanierung des ehemaligen Freizeitzentrums „Full House“ in der Goethestraße. Das Baugenehmigungsverfahren läuft bereits. Dort soll die evangelische Kita einziehen und damit Platz für den Umzug des Lindenhortes machen. Der katastrophale Bauzustand des jetzigen Hortgebäudes hatte die Reihe der Sanierungen und Umzüge in Gang gesetzt.

Von Martina Burghardt

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