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Energieverbrauch um ein Drittel gesenkt

Jüterbog Energieverbrauch um ein Drittel gesenkt

Das Energieteam des Goethe-Schiller-Gymnasiums in Jüterbog hat die Ergebnisse des Energiesparprojekts an der Schule vorgestellt. Vor allem durch die bauliche Modernisierung der Heizungsanlage, aber auch Umweltbewusstsein und einfache Regeln für den Umgang mit Licht, Fenstern und Heizung sind beeindruckende Werte erreicht worden.

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Werina Neumann vom Kreisumweltamt.

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Vier Jahre nach dem Start des Energiesparprojekts am Goethe-Schiller-Gymnasium in Jüterbog sprechen die Zahlen für sich. Um ein Drittel sank der Energieverbrauch beim Heizen und anstatt 113 000 Euro werden für Strom, Wasser und Wärme nur noch 73 000 Euro im Jahr ausgegeben. Das wurde nicht nur durch den Einbau einer modernen Heizanlage erreicht, sondern auch durch energiebewusstes Verhalten in der Schule.

Am Dienstag stellten elf Schüler des diesjährigen Projektteams ihren Mitschülern vor, welches Verhalten zu weiteren Einsparungen führen könnte. Mit Klimaberatern haben sie im Laufe des Schuljahres analysiert, wo besonders viel verschwendet wird und Regeln aufgestellt, die künftig in jedem Klassenraum aufgehängt werden.

So hat ein Test mit einem Kohlenstoffdioxid-Messgerät hat in jedem Raum hohe Werte ergeben, die ein ausgiebiges Lüften nötig machen. Sonst drohen Müdigkeit und fehlende Konzentration. „Aber beim Lüften kann man den Thermostat herunterdrehen“, trägt eine Schülerin einen der Energiespartipps vor. Bei einem weiteren Rundgang während der Heizperiode stellten die Schüler des Energie-Kurses fest, dass die meisten Räume viel zu warm beheizt werden. Empfohlen werden höchstens 20 Grad Celsius, doch nicht nur in den Klassenräumen, sondern selbst in den Treppenhäusern war es deutlich wärmer. „Künftig soll es in allen Klassen einen Verantwortlichen geben, der auf Heizung, Fenster und Licht in den Räumen achtet“, sagt Lehrerin Kerstin Graf. Im Geografie-Kurs von Graf haben sich die Neuntklässler zugleich mit den Auswirkungen von Energieverschwendung auf das Weltklima auseinandergesetzt.

Für Werina Neumann vom Umweltamt des Kreises Teltow-Fläming gehört das Jüterboger Gymnasium zu den erfolgreichsten Teilnehmern der Energiespar-Aktionen. Die Schule ist seit Beginn im Jahr 2012 dabei. Mittlerweile versuchen alle elf weiterführenden Schulen in Teltow-Fläming Energie zu sparen. Zehn Prozent sind dabei immer drin, sagt Neumann. „Ziel ist es, die Energiekosten zu senken und den Schülern Wissen zum Klimaschutz zu vermitteln“, erklärt sie.

Das Projekt ist nicht allein wegen baulicher Modernisierungen so erfolgreich. „Auch ohne die Hausmeister und Lehrer würde das nicht laufen“, sagt Neumann. Die Schüler werden durch das Projekt in erster Linie energiebewusster – und das wirkt vor allem in den Privathaushalten weiter.

Von Peter Degener

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