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Enger Zeitplan am Generationen-Campus

Bürgermeister vergibt Aufträge Enger Zeitplan am Generationen-Campus

Der Zeitplan für den Bau des Generationen-Campus in Werbig ist eng. Deswegen soll der Bürgermeister jetzt die Aufträge allein vergeben.

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Der künftige Generationencampus in Werbig.

Quelle: Martina Burghardt

Niederer Fläming. Für die Baumaßnahmen am Campus der Generationen hat die Verwaltung der Gemeinde Niederer Fläming mehr Entscheidungsfreiheit bei der Vergabe von Bauleistungen von den Gemeindevertretern bekommen. Ein entsprechender Antrag von Bürgermeister David Kaluza (parteilos) wurde am Montagabend beschlossen. Die Verträge über insgesamt 19 Einzelvergaben des Innenausbaus vom Estrich über die Elektroanlagen bis zur Feinreinigung kann Kaluza ohne vorherigen Beschluss des Parlaments unterzeichnen.

Der Bürgermeister begründete den Antrag mit dem engen Zeitplan des Baus und den langen Ladefristen der Gemeindevertretung. Er wolle mit dem Antrag sicherstellen, dass der Campus zur Einschulung 2016 fertig ist. „Die bisherige Vergabe war sehr eng getaktet. Das werden wir ohne Sondersitzungen nicht durchhalten, wenn wir die Terminkette halten wollen“, sagte Kaluza. „Die Verwaltung ist verpflichtet, das wirtschaftlichste Angebot zu wählen, es gibt dort also nicht viel finanziellen Spielraum“, fügte er hinzu und versicherte, jedes vergebene Los im Nachhinein der Gemeindevertretung vorzulegen.

Uwe Gottwald (fraktionslos) forderte, dass bei den Berichten über die einzelnen Maßnahmen künftig nicht nur die Vergabepreise, sondern auch die tatsächlichen Schlussrechnungen vorgelegt werden. Auch das sicherte der Bürgermeister zu. Lutz Löffler, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, sah in dem Beschluss eine Möglichkeit, die Sitzungen künftig abzukürzen.

Zuvor hatten die Gemeindevertreter zwei letzte Vergaben für Kunststoff-Fenster und Aluminiumtüren in Gesamthöhe von 124 000 Euro auf Empfehlung der Verwaltung selbst beschlossen.

Von Peter Degener

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