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Entbindungsrekord in Luckenwalde

Geburtenstatistik im Krankenhaus Entbindungsrekord in Luckenwalde

So viele Babys gab es im Luckenwalder DRK-Krankenhaus schon lange nicht. 407 Neugeborene kamen 2015 dort auf die Welt – der höchste Wert seit 25 Jahren. Ärzte, Hebammen und Schwestern freuen sich über die Geburtenzahlen und hoffen, dass der Trend auch in diesem Jahr anhält.

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Das Luckenwalder DRK-Krankenhaus erlebte im vergangenen Jahr einen Baby-Boom.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. 407 Kinder kamen 2015 im Luckenwalder DRK-Krankenhaus auf die Welt. „Das hat es in den vergangenen 25 Jahren nicht gegeben“, sagt Sylvine Freese, Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Jungen hatten 2015 knapp die Nase vorn. Es wurden 208 Jungen und 199 Mädchen geboren. Sechs Zwillingspärchen erblickten das Licht der Welt.

Ein Viertel sind Kaiserschnitte

Der Eindruck, dass die kleinen Wonneproppen vor allem in der Nacht geboren werden, täuscht. „Es gibt von 7 bis 18 Uhr ebenso viele Geburten wie nachts“, berichtet Sylvine Freese. 67 Prozent der Frauen brachten 2015 ihr erstes Kind zur Welt. 73 Prozent auf normalem Weg, der Rest per Kaiserschnitt.

Der Juli war mit insgesamt 43 Geburten der beste Monat, gefolgt vom September mit 38 Entbindungen. Schlusslicht mit 25 Entbindungen ist der Februar. Dienstag und Donnerstag sind die beliebtesten Wochentage zum Kinderkriegen.

Eltern aus Luckenwalde, Kamerun oder Skandinavien

Die Eltern der kleinen Neubürger kommen nicht nur aus Luckenwalde und Umgebung, sondern aus aller Welt, unter anderem aus Skandinavien, Holland, Polen und Kamerun. „Es gibt schon Schwierigkeiten bei der Verständigung und wir werden mit unseren Sprachkenntnissen öfter auf die Probe gestellt. Doch wir haben in unserem Krankenhaus viele Ärzte aus anderen Nationen, die uns behilflich sind, wenn wir mal nicht weiterkommen“, sagt die Chefärztin. Ansonsten müssen werdende Mütter einen Dolmetscher mitbringen.

Chefärztin Sylvine Freese (3vl) mit ihrem Team

Chefärztin Sylvine Freese (3.v.l.) mit ihrem Team.

Quelle: Margrit Hahn

Ärzte, Hebammen und Schwestern sind sich einig: Der Geburtszeitpunkt ist schwer berechenbar. An manchem Tag passiert nichts, an anderen geht es dafür hoch her. So wie am 29. Dezember, als gleich fünf Babys auf die Welt kamen. „Wir haben zum Glück ein tolles Team, da unterstützt einer den anderen“, fügt Sylvine Freese hinzu. Im Kreißsaal werden immer häufiger alternative Geburtshaltungen bevorzugt. Wannenentbindungen werden immer seltener.

Familienzimmer werden immer beliebter

Dafür sind Familienzimmer sehr beliebt, die den Vätern die Gelegenheit geben, von der ersten Minute an beim Baby zu sein. Nach einem Kaiserschnitt bekommen die Väter ihr Baby sogar zuerst auf die nackte Brust gelegt. Ansonsten die Mütter. Die meisten Wöchnerinnen bleiben nach der Geburt drei Tage im Krankenhaus, nach einem Kaiserschnitt fünf bis sechs Tage. Sie werden dann zu Hause noch einige Wochen von den Hebammen betreut.

Das letzte Baby des Jahres 2015 erblickte am 31. Dezember um 21.31 Uhr das Licht der Welt. Am 2. Januar um 4 Uhr wurde dann das erste Baby 2016 begrüßt.

Von Margrit Hahn

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