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Erfolgreicher Start für Waldweihnachtsmarkt

Weihnachten in Jüterbog Erfolgreicher Start für Waldweihnachtsmarkt

Der in diesem Jahr erstmals ausgerichtete Waldweihnachtsmarkt von Jüterbog ist so erfolgreich gelaufen, dass er im kommenden Jahr wiederholt werden soll. Das teilte Veranstalter Stefan Krähe gestern mit. Sein Fazit zu dem Weihnachtsmarkt lautete: „Es war grandios.“

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Lichterspiel auf dem abendlichen Markt.

Jüterbog. Das Fazit, das Stefan Krähe nach vier Tagen Waldweihnachtsmarkt ziehen konnte, verblüffte ihn selbst ein wenig. „Es war grandios“, resümierte der Veranstalter. Besucherzahlen, die angemessene Anzahl an Hütten und Ständen, aber auch das Erscheinungsbild und die Atmosphäre des Weihnachtsmarktes – all das waren Dinge, die Krähe im Vorfeld nicht genau kalkulieren konnte.

Am Ende gab es von Freitag bis Sonntag eine große Glühwein- und Punschhütte sowie verschiedene Essensstände, die nicht nur rustikale Speise wie Flammkuchen oder Pilzpfannen anboten, sondern auch süße Leckereien verkauften. Hinzu kamen zahlreiche kleinere Stände von Händlern.

Unter den Händlern war übrigens keiner aus Jüterbog. Vielen erschien wohl das Risiko zu groß, dass der Waldweihnachtsmarkt ein Flop werden könnte, sie stellten deshalb auf bekannteren Märkten aus. „Dazu werden wir dann im nächsten Jahr auch gehören“, sagte Stefan Krähe und ließ damit keinen Zweifel an einer Neuauflage des Adventsmarktes.

Den Eindruck des Veranstalters teilten am Wochenende nicht nur die Besucher rund um den Wasserturm. Gerhard Kabus aus der Oberpfalz reist als Schausteller nicht nur zur Weihnachtszeit durch ganz Deutschland. Er kennt sowohl größere als auch kleinere Veranstaltungen als die Jüterboger Premiere vom Wochenende. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte auch er, „in meinem Zelt, in dem ich Geschichten für kleine und ganz große Kinder erzähle, war immer etwas los.“

Vom Ambiente waren auch viele Familien angetan. Sogar für zahlreiche auswärtige Gäste lohnte sich die Suche nach dem kleinen Wäldchen im Norden der Flämingstadt. Doch auch die Jüterboger selbst waren zufrieden mit der Premiere. Familie Plock beispielsweise verbrachte den 2. Advent am Wasserturm. „Wir finden das Ambiente hier wirklich schön“, sprach der Vater auch für seine beiden Kinder, die zuvor eine Runde auf dem kleinen Karussell drehen durften.

Den schönsten Blick nicht nur vom Berg am Wasserturm hatten allerdings diejenigen Besucher, die bis zum Einbruch der Dunkelheit bleiben konnten. Denn neben den Lichtern der Stadt glänzte der Waldweihnachtsmarkt größtenteils ohne elektrischen Strom. Der Weg zu den Hütten war mit Kerzen ausgeleuchtet, zahlreiche Fackeln erhellten den Platz.

Am Fuße des Turms gab es außerdem mehrere Feuerschalen, an denen man sich nicht nur aufwärmen konnte. Dort wurde bereits seit Donnerstag mit den Kindern Stockbrot gebacken. Zum Aufwärmen diente ohnehin nicht das Feuer, sondern eine warme Jacke aus dem Fell der anwesenden Alpakas oder eine Tasse Punsch. Für die Unterhaltung sorgte neben der weihnachtlichen Stimmung zusätzlich der Nikolaus, der in Jüterbog mit gefüllten Stiefeln und Socken zu Besuch war.

Von Victoria Barnack

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