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Teltow-Fläming Erfreuliche Saison in Jüterbog
Lokales Teltow-Fläming Erfreuliche Saison in Jüterbog
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00:21 27.10.2015
Das Freibad Jüterbog hatte 2015 eine Super-Saison. Quelle: Ane-Kathrin Fischer
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Jüterbog

Der Jüterboger mag es gern warm. Für einen Besuch in der Badeanstalt sollten an der Luft 28 Grad Celsius und im Wasser 22 Grad gemessen werden. Und es darf auf keinen Fall ein kalter Wind wehen. Schwimmmeister Lutz Müller hat diese Daten für das optimale Badewetter in Jüterbog ermittelt und weiß deshalb auch, wie häufig das in diesem Jahr vorkam, nämlich achtmal im Juli und zwölfmal im August.

Aber nicht nur das Wetter, sondern auch der Spielplatz, vor allem der neue Matschplatz, und die Warmwasserduschen wirkten wie ein Magnet und lassen die Saison 2015 mit einem Besucherrekord des Jahrzehnts in die Statistik eingehen. Berücksichtigt man allerdings die gesamte Zeit, in der über die Anzahl der Badegäste Buch geführt wird (ab 2001), muss das Jahr 2003 genannt werden, denn da war es im Bad noch voller. Erfreulich ist jedenfalls, dass die insgesamt 44 000 Badegäste dieses Jahres der Stadt nicht nur Arbeit, sondern auch Einnahmen beschert haben. Für 52 000 Euro wurden Eintrittskarten verkauft.

Die zuständige Mitarbeiterin im Rathaus Jutta Tukai gab im Sozialausschuss Auskunft über die darüber hinausgehende interne Rechnungslegung und nutzte die Gelegenheit, um den Freibadmitarbeitern für deren „enorm hohen Einsatz“ zu danken, ebenso der Fraktion „Für Jüterbog“, die das Fest zum Kindertag organisiert hatte.

Statistisches

43 254 Besucher wurden in diesem Jahr im Freibad Jüterbog gezählt, die höchste Zahl der vergangenen zehn Jahre. 15 000 Badegäste weist die Besucherstatistik allein für den Juli 2015 aus.

8611 Badegäste waren Schul- und Kindergartenkinder sowie Besucher mit Saison- oder Zehnerkarten.

1628 Freibadbesucher wurden am 7. August 2015 gezählt, am 4. Juli waren es 1601.

Drei städtische Mitarbeiter sichern den Betrieb im Freibad ab. Dazu kommen die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht.

16 Grad Celsius Lufttemperatur ist das Minimum für den Badebetrieb.

Erfreulich für die Stadt ist, dass sich der vor zwei Jahren gebaute Brunnen in seiner ersten Saison bewährt und beim Geldsparen geholfen hat. Denn bei Hitze wird auch viel mehr Wasser verbraucht – und das musste nicht mehr teuer aus der Leitung kommen. Das Sparmodell regt außerdem die Fantasie an. Viel mehr Leute würden schwimmen gehen, wenn das Badewasser geheizt wäre, denken die Fachleute. Ob man das mit einer Solaranlage schafft und die Stadt sich eine solche Investition leisten will, ist allerdings offen. Zumindest die Sozialausschussmitglieder machen sich nun vielleicht Gedanken über Einnahmeerhöhungsmöglichkeiten an kalten Sommertagen.

Nach besonderen Vorkommnissen befragt, konnte Lutz Müller berichten, dass die Unfallzahlen „stark rückläufig“ sind. Dreimal wurde der Rettungswagen gerufen. Für kleinere Blessuren und Wespenstiche reichte der Erste-Hilfe-Kasten. Der Schwimmmeister führt das rücksichtsvollere Benehmen darauf zurück, das wieder mehr Familien das Bad besuchen. Rauer wird der Ton trotzdem, die Mitarbeiter klagen über heftige Beleidigungen. Zufrieden sind die Verantwortlichen indes mit der Versorgung im Bad. Wenn es voll ist, muss man zwar anstehen, aber ansonsten scheint die Speise- und Getränkepalette ausreichend.

Von Martina Burghardt

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