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Teltow-Fläming „Erinnerungen“ mit Gaby Rückert und Ingo Koster
Lokales Teltow-Fläming „Erinnerungen“ mit Gaby Rückert und Ingo Koster
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00:17 15.03.2017
Gaby Rückert und Ingo Koster brachten „Erinnerungen“ nach Woltersdorf. Quelle: Iris Krüger
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Woltersdorf

Die Künstler, die am Freitagabend in der Winterkirche Woltersdorf gastierten, waren keine Unbekannten: Gaby Rückert und Ingo Koster gaben dort bereits ihre sechste Vorstellung. „Das letzte Mal ist jedoch schon zehn Jahre her“, sagte Organisatorin Monika Krause. Viele Woltersdorfer hätten schöne Erinnerungen vom vergangenen Auftritt. Daher passe der Programmtitel „Erinnerungen in Dur & Moll“ besonders gut.

Auf der Bühne und im Leben ein Paar

Und davon hatten die Künstler reichlich im Gepäck. So besannen sich beide mit dem Song „Kinderzeit“ an den ersten Abschnitt ihres Lebens. Doch zwischen der Kindheit bis zur Gegenwart liegen viele Jahre. Um nichts davon zu vergessen, habe sie einen virtuellen Koffer mitgebracht, „in den man alles legen kann, an das man sich gern erinnert“, sagte Gaby Rückert. So seien ihr Hochzeitskleid darin, die Steppschuhe und zahlreiche Fotos von früher. Mit der Aufzählung leitete sie zu „Bilder vergangener Zeiten“ über und animierte die Gäste gleichsam zum Mitsingen. Wer noch Textunsicherheiten hatte, konnte spätestens bei „Hochzeit machen ist wunderschön“ mitträllern. Zwischen den Liedern erzählten beide Künstler, die nicht nur auf der Bühne Partner sind, über ihr Leben und ihre Liebe.

Der Hit von der „Mokka-Milch-Eisbar“

Das Repertoire des Abends war bunt gemixt. Neue Lieder wechselten mit bekannten ab, so wie „Schneewittchen hat’s gut“, „Berührung“, „Die alte Schule“ oder „Die Rose“. Ingo Kosters „Mokka-Milch-Eisbar“ durfte nicht fehlen, das zum Hit geworden ist – ein Lied über eine Institution am Berliner Ostbahnhof, in die sie einst nach der Schule gern eingekehrt war, so die Sängerin. Ihre Erinnerungen gaben den Titeln noch mehr Lebensnähe und entließen die Besucher eher mit einem Dur- als einem Moll-Gefühl.

Von Iris Krüger

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