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Teltow-Fläming Erlesenes Programm im Kulturquartier
Lokales Teltow-Fläming Erlesenes Programm im Kulturquartier
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04:50 14.11.2016
Lange Nacht der Bibliotheken in Jüterbog. Quelle: Krüger
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Jüterbog

Es war ein erlesenes Fest für alle Leseratten, Bücherwürmer, Vielleser und Bibliomanen: Bereits zum zehnten Mal öffneten am Sonnabend die Bibliotheken in Teltow-Fläming ihre Türen bis nach Mitternacht. Wie immer war auch die Jüterboger Stadtbibliothek mit dabei. Diese kam in diesem Jahr jedoch noch mit einem beachtlichen Jubiläum daher: Sie feierte ihr 140-jähriges Bestehen. Das war für die Organisatoren allemal Grund genug für den Start der brandneuen Veranstaltungsreihe „KlosterAusLese“, die zukünftig das vielfältige Programm der Stadtbibliothek Jüterbog hinter den Klostermauern des Kulturquartiers eint.

Zirkusshow am Nachmittag

So durften sich die Besucher am Sonnabend über ein erlesenes Programm im Kulturquartier freuen: Bereits am Nachmittag begann eine lustige Zirkusshow für die ganze Familie. Zu Gast waren zwei Darsteller des portugiesischen Straßentheaters „Projecto Anagrama“, die mit ihrer Schauspiel- und Zirkuskunst die Zuschauer in eine Fantasiewelt entführten. Dabei erzählten sie charmant und witzig den Entstehungsprozess eines Buches – von der Idee des Schriftstellers über den Druck bis hin zum fertigen Exemplar.

„Ich fand das total lustig, das hat mir viel Spaß gemacht“, sagte der achtjährige Tim Betker, der mit seinem Vater zu der Vorstellung ins Kulturquartier gekommen war. „Wir haben von der Schule Freikarten dafür bekommen. Auch ich war ganz begeistert, weil es interessant war, zu sehen, wie ein Buch hergestellt wird“, berichtete Tims Vater Thomas Betker.

Familien begeistert

„Wunderbar, heiter, sehr tiefsinnig und gut durchdacht“, urteilte Anke Stöckigt, die mit ihrer sechsjährigen Tochter Leonie Charlotte der Aufführung beiwohnte. „Die Geschichte war vor allem auch für Kinder gut gemacht, auch die Akrobatik fand ich sehr unterhaltsam“, sagte die Jüterbogerin. Das Straßentheater in dieser Form auf die Bühne zu bringen, sei in diesem Fall gut gelungen. Um die Zeit nach der Vorstellung sinnvoll zu nutzen, setzten sich Mutter und Tochter noch in die Bibliothek und schmökerten in den spannenden Kinderbüchern. „Jedes Mal, wenn Leonie Charlotte an der Einrichtung vorbeikommt, nimmt sie die Gelegenheit war, hier einmal reinzuschauen. Sie ist wie die ganze Familie sehr lesebegeistert. Auch heute werden wir wohl nicht ohne Buch nach Hause gehen“, sagte Anke Stöckigt.

Auch die anderen Besucher mussten noch lange nicht nach Hause gehen, sondern konnten die Zeit bis zum Beginn der „Langen Nacht der Bibliotheken“ mit guten Büchern oder Gesprächen verbringen.

Abendprogramm mit Angelika Mann

Weiter mit dem Programm ging es um 20 Uhr, dann stand Angelika Mann auf der Bühne des Kulturquartiers. Unter dem Motto „Ich bin die Kleinkunst in Person“ begeisterte sie mit der ihr eigenen Präsenz und Authentizität das Publikum. Ausgeläutet wurde die „Lange Nacht“ mit der offenen Lesebühne „KlosterAusLese“. Angemeldet hatten sich zehn Hobbyschriftsteller, Dichtertalente und Freizeitpoeten aus der Region, die sich querbeet und kunterbunt durch alle Genres lasen, so lange eben, bis keiner mehr zuhörte.

Von Iris Krüger

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