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Eröffnung Kirchplatz 7 abgesagt

Zossener Bauausschuss muss nachsitzen Eröffnung Kirchplatz 7 abgesagt

Eigentlich wollte der Zossener Bauausschuss viele Beschlussvorlagen für die nächste Stadtverordnetensitzung behandeln. Aber wegen eines Formfehlers der Verwaltung muss der Ausschuss am 27. November nachsitzen. Zu allem Übel teilte Bürgermeisterin Schreiber (Plan B) mit, dass das Fachwerkhaus am Kirchplatz 7 nicht am 5. Dezember eröffnet werden kann.

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Noch gleicht das Zossener Fachwerkhaus am Kirchplatz 7 einer Baustelle.

Quelle: Frank Pechhold

Zossen. Eklat im Zossener Bauausschuss: Weil die Verwaltung zu spät eingeladen hatte, war die Sitzung nach 20 Minuten vorbei. Ungeachtet dessen informierte Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) anschließend die sichtlich enttäuschten zehn Zuhörer unter anderem darüber, dass die für den 5. Dezember geplante Einweihung des sanierten Fachwerkhauses am Kirchplatz 7 verschoben werden muss.

„Gibt es hier irgendwo eine versteckte Kamera, mit der man uns erheitern will?“ kommentierte ein Bürger den vorausgegangenen, bizarren Streit. Ausschuss-Mitglied Steffen Sloty (Linke) hatte kritisiert, nicht wie vorgeschrieben sieben, sondern nur fünf Tage vor der Sitzung eingeladen worden zu sein. Deshalb habe er nicht genügend Zeit gehabt, um sich auf die einzelnen Tagesordnungspunkte vorzubereiten. Bürgermeisterin Schreiber sagte, dass die Ausschussmitglieder bei einer fristgemäßen Einladung nur ein A 4-Blatt mit der Tagesordnung erhalten hätten. „Weil ich ihnen aber die vollständigen Beschlussvorlagen aushändigen wollte, habe ich die Einladungen mit Verspätung per Boten überbringen lassen.“

Diese Erklärung genügte Sloty nicht. Wegen der verspäteten Einladung habe er den Ausschuss-Vorsitzenden Matthias Wilke (Plan B) am 14. November per Mail darum gebeten, die Sitzung zu verschieben. Dies sei nicht geschehen. Deshalb wäre er nur bereit, die Tagesordnung bis zum Punkt „Einwohnerfragestunde“ abzuhandeln. Dem schloss sich Jörg Wanke (Bürgerliste) an. „Dieser Alibi-Vorschlag macht gar keinen Sinn“, entgegnete Schreiber. Im Gegensatz zu Sloty und Wanke wären Matthias Wilke und sein Stellvertreter Sven Reimer (CDU) gewillt gewesen, die gesamte Tagesordnung abzuhandeln. Weil es bei der Abstimmung darüber 2:2 stand, vertagte Wilke den Bauausschuss auf den 27. November.

Als Sloty und Wanke den Raum verlassen hatten, teilte Bürgermeisterin Schreiber mit, dass sie Dienstag entschieden habe, den Eröffnungstermin für das Haus am Kirchplatz 7 zu verschieben. Vorausgegangen waren eine Besichtigung der Baustelle und ein Gespräch mit dem Planer. Grund für die Verschiebung seien massive Lieferengpässe bei Brandschutztüren. „Ohne Brandschutztüren ist die Nutzung des Ober- und Dachgeschosses verboten.“ Dort soll beispielsweise das Schulmuseum eine neue Heimstatt bekommen. Für den Umzug des Museums „hatte wir eigentlich sechs Wochen anberaumt“, sagte Schreiber. Aber weil die Bauarbeiten im Haus nicht pünktlich fertig werden, bleibt nicht mehr genügend Zeit für den Umzug. Eigentlich sollten die Innenarbeiten bis Ende Oktober erledigt sein. Auch Mittwoch waren Handwerker im Haus tätig.

Von Frank Pechhold

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