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Erstaufnahme verzögert sich

Flüchtlingsheim in Wünsdorf vor Bauabnahme Erstaufnahme verzögert sich

Die ersten Flüchtlinge werden voraussichtlich in der kommenden Woche in der Wünsdorfer Erstaufnahmestelle des Landes aufgenommen. Ursprünglich sollte die Einrichtung am 2.  Januar in Betrieb gehen. Doch wird der Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen die fertigen Räume erst am Montag übergeben.

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Umbauarbeiten in Wünsdorf für die Erstaufnahmeeinrichtung.

Quelle: Oliver Fischer

Wünsdorf. Die ersten Flüchtlinge werden MAZ-Informationen zufolge voraussichtlich frühestens im Laufe der nächsten Woche in der Erstaufnahmestelle des Landes Brandenburg eintreffen. Ursprünglich war geplant, die Einrichtung bereits heute in Betrieb zu nehmen. Daraus wird nichts, weil der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen die bisher bezugsfertigen festen und mobilen Räumlichkeiten erst am 4. Januar an das Innenministerium übergeben wird.

Ungeachtet dessen bereitet man sich in der Stadt Zossen darauf vor, bei der Betreuung der perspektivisch bis zu 1700 Flüchtlinge mit zu helfen. Anlaufpunkt aller Aktivitäten und Initiativen solle das Wünsdorfer Bürgerhaus werden, teilt die Stadt mit. Derzeit arbeite man an einem detaillierten Termin- und Angebotsplan, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Das Bürgerhaus eigne sich bestens als Begegnungsstätte. Dort könne man auf bereits vorhandene Einrichtungen wie Bibliothek und Kreismusikschule zurückgreifen.

Vorgesehen ist, im Mehrzweckraum und der Küche gemeinsam mit Flüchtlingen zu kochen und zu backen. Im großen Saal könnten Filme für Kinder und Erwachsene gezeigt werden. Im Keller wird eine Fahrradwerkstatt eingerichtet. Zudem können dank einer fast 30 Frauen und Männer zählenden, ehrenamtlichen Helfergruppe Angebote wie Sprachkurse, Spielenachmittage und Handarbeitsstunden abgesichert werden. Für die Helfer wird es ein kleines Büro geben, in dem sie organisatorische Dinge erledigen können.

Wie von den Stadtverordneten beschlossen, stellt die Kommune den Flüchtlingshelfern 3000 Euro für Sachleistungen zur Verfügung. Weitere 4000 Euro und damit ein erheblicher Teil des Preisgeldes, das die Stadt für ihren zweiten Platz im Landeswettbewerb „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde“ erhalten hat, werden für den selben Zweck verwendet.

Kontakt: Wer mehr über die Flüchtlingshilfe wissen will, kann sich melden: VL-EAW@SVZossen.Brandenburg.de.

Von Frank Pechhold

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