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Erste Geschäfte ziehen ins Zentrum

Ludwigsfelde Erste Geschäfte ziehen ins Zentrum

Ludwigfsfelde fiebert dem 1. Dezember entgegen. An diesem Tag eröffnen die ersten Geschäfte in dem so lange ersehnten Zentrum. Dann ziehen mit Optiker Dobe und Edeka Specht auch zwei einheimische Mittelständler in die beiden Komplexe links und rechts der Autobahnbrücken. Der aufgestelzte Berliner Autobahn-Südring teilt die Stadt seit Jahrzehnten.

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Stella (l.) und Hans-Hermann Specht (2.v.r.) schauen derzeit jeden Tag bei den Handwerkern im künftigen Edeka-Markt vorbei.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. „Wir liegen exakt im Zeitplan, der zweite Bauabschnitt wird jetzt fertig“, sagt Bauleiter Robert Leemreize von Ten Brinke, dem holländischen Investor, der seit September 2015 das Zentrum von Ludwigsfelde links und rechts der Autobahnbrücken baut. Nach der Polizei ziehen nun die ersten Geschäfte ein, darunter mit Optiker Karsten Dobe und Edeka Specht zwei einheimische Mittelständler.

An der Clausenerstraße entsteht eine  der Zentrumszufahrten (r)

An der Clausenerstraße entsteht eine der Zentrumszufahrten (r.).

Quelle: Jutta Abromeit

Des weiteren eröffnen ein DM-Drogeriemarkt sowie Filialen von Takko, Mister + Lady und ein K + K Schuh-Markt. Der Bauleiter sagt: „Sowohl der Innenausbau als auch der Außenbereich mit Zufahrten und Parkplätzen sind am 30. November fertig.“ An diesem Tag wird abends mit den Bauleuten gefeiert. Am 1. Dezember übrigens auch mit der Polizeiwache. Die war wie berichtet ohne großes Brimborium bereits im Sommer umgezogen. Polizisten und Beamte hatten nicht separat auf der Baustelle feiern wollen, sondern erst mit weiteren Mietern.

Herausforderung Weihnachtsgeschäft

Eine Herausforderung besonderer Art ist die Eröffnung für Familie Specht, Betreiber des Edeka-Marktes. Hans-Hermann Specht sagt: „Einen ungünstigeren Zeitpunkt als mitten im Weihnachtsgeschäft gibt es kaum.“ Vor vier Jahren hatte er sich entscheiden müssen, überhaupt ins künftige Zentrum zu ziehen. „Da waren wir gerade zwei Jahre in Ludwigsfelde“, sagt er. Doch nun sei es so. Inzwischen steht er bereits täglich in den neuen, mit 3100 Quadratmetern mehr als doppelt so großen Verkaufsräumen und bespricht Details der künftigen Abteilungen. Zu denen gehört neu ein separater Fischverkauf. Das Bistro „Essbar“ mit 50 Innen- und 50 Außenplätzen werde eine Salatbar haben. „Und das neue Gebäude hat keine externe Heizung – „wir heizen es mit der Abwärme der Kälteanlage“, sagt Specht.

Außerdem werde es für Kunden neben dem gewohnten Service wie dem Online-Shop auch kostenloses W-Lan und eine Handy-Ladestation geben sowie am Parkplatz vor der Tür eine kostenlose Elektro-Ladestation für Autos und E-Bikes. Das Angebot vergrößere sich von bisher 20 000 auf 32 000 Artikel. Außerdem arbeiten sich inzwischen neue Beschäftigte ein, ihre Gesamtzahl steige von 72 auf mehr als 100, so der Chef. Mit dabei ist inzwischen neben seiner Frau Carmen auch Stella, die älteste der drei Specht-Töchter. Mit einer zweiten Ausbildung hatte sie vom Filmgeschäft in den Handel gewechselt. Auch sie hat die komplette Terminkette der kommenden Wochen fest im Kopf: „Das Angebot am Saefkowring halten wir bis Samstag, den 26. November, um 18 Uhr. Am Donnerstag, dem 1. Dezember, öffnen wir dann um 7 Uhr.“

Von Jutta Abromeit

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