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Erste Ideen fürs neue Wappen

Blankenfelde-Mahlow Erste Ideen fürs neue Wappen

Schluss mit alten Gebäuden und toten Adligen – das künftige Wappen von Blankenfelde-Mahlow soll vor allem das Wachstum der vergangenen Jahre symbolisieren. Heraldiker und Ortschronisten einigten sich in dieser Woche auf erste Eckpunkte. Im Juni sollen die ersten Entwürfe vorliegen.

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Bisher hat Blankenfelde-Mahlow nur ein Logo. Es symbolisiert die fünf Ortsteile.

Quelle: Christian Zielke

Blankenfelde-Mahlow. In der Diskussion um ein Gemeindewappen für Blankenfelde-Mahlow sind die Fachleute einen großen Schritt vorangekommen. Der Heraldiker Uwe Reipert und mehrere Ortschronisten einigten sich am Mittwoch in Dahlewitz darauf, die jüngere Geschichte der Gemeinde abzubilden. Das teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Startpunkt für die Wappendiskussion soll 2003 sein, das Jahr, in dem die fünf Ortsteile Blankenfelde, Mahlow, Dahlewitz, Jühnsdorf und Groß Kienitz zur Großgemeinde fusionierten. Im neuen Wappen könnte sich die Zahl der Ortsteile widerspiegeln – dargestellt durch ein Rad mit fünf Speichen. Einigkeit habe darüber bestanden, dass das 1950 an Mahlow angegliederte Glasow nicht als eigener Ortsteil gewertet wird. Das Rad würde zugleich die vielen Verkehrswege symbolisieren, die durch Blankenfelde-Mahlow führen.

Der Glasowbach könnte das Wappen zieren

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den das Wappen abbilden soll, ist die dynamische Siedlungsgeschichte. Allein im Zeitraum von 2003 bis heute ist Blankenfelde-Mahlow um mehr als 4000 Einwohner gewachsen. Der Bauboom der vergangenen Jahre, so waren sich die Experten einig, könne ebenfalls im Wappen ausgedrückt werden, etwa durch ein Mauerwerk. Wie bereits im 2005 vorgelegten Entwurf, könnte auch der Glasowbach erneut eine Rolle spielen. Er verbindet, wenn man den Zülowgraben dazu rechnet, alle fünf Ortsteile.

In der farblichen Gestaltung des Wappens standen zwei Muster zur Diskussion. Rot und weiß finden sich in vielen Kommunalwappen in Brandenburg wieder. Ein grün-gelber Hintergrund könnte auf die von Landwirtschaft geprägte Geschichte hinweisen. Gelb steht für Äcker und den märkischen Sand, grün für das im bisherigen Leitbild festgehaltene Ziel von der grünen Gemeinde. Ehemalige Adelsgeschlechter sollen im künftigen Wappen hingegen keine Rolle spielen.

Heraldiker Uwe Reipert soll drei Entwürfe vorlegen

Bis Juni soll der Heraldiker Uwe Reipert nun drei Entwürfe vorlegen, die im Ausschuss für Soziales und Kultur diskutiert werden. Bereits im Jahr 2005 hatte Blankenfelde-Mahlow ein Wappen entwickelt, das den Dahlewitzer Wasserturm, eine Linde und den Glasowbach zeigt. Das Landeshauptarchiv lehnte den Entwurf damals als „zu banal und zu bildhaft“ ab. Somit ist Blankenfelde-Mahlow seit seiner Gründung ohne Wappen. Der Mahlower Michael Wedel regte 2016 das Thema erneut an. Nach einem Antrag der WIR-Fraktion hat die Gemeinde einen neuen Anlauf unternommen.

Von Christian Zielke

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