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Teltow-Fläming Erster Graffiti-Battle in Jugendzentrum
Lokales Teltow-Fläming Erster Graffiti-Battle in Jugendzentrum
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00:17 01.06.2017
Gesprayt wurde auf Planen, von denen die besten künftig die Wände im Jugendzentrum schmücken sollen. Quelle: Gudrun Ott
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Zossen

„Es ist cool, so was mal zu probieren“, sagte am Freitagabend Kaspar Baranowski. Der Zwölfjährige hockte mit einer Spraydose in der Hand vor einer aufgespannten Plane und versuchte, möglichst originell die Initialen JZZ, die für Jugendzentrum Zossen stehen, zu sprayen. Außer ihm nutzten neun weitere Teilnehmer die Möglichkeit und übten sich in der Kunst des Sprayens.

Untereinander austauschen

Zentrumsleiter Boris Knop hatte mit den Jugendlichen den Event erdacht. Der 43-jährige studierte Theaterregisseur aus Berlin, der erst seit wenigen Wochen das Jugendzentrum leitet, meinte, zu sprayen sei eine gute Gelegenheit für die Kinder und Jugendlichen, sich intensiver untereinander auszutauschen. Planen als Untergrund waren mangels vorhandener Wände gewählt worden. „Ich habe mit den Verantwortlichen der Stadt gesprochen, dass wir gemeinsam nach geeigneten Wänden suchen, wenn die kreativen Fertigkeiten der Kinder und Jugendlichen sich weiter ausgebildet haben“, so Knop. Eine Jury vergab für die besten Arbeiten Bücher über Graffiti sowie professionelle Mal- und Zeichenstifte.

Die besten Arbeiten werden ausgestellt

Zur Jury gehörte der 22-jährige Jonas Przysucha. Der junge Mann, der als Werbetechniker in Berlin arbeitet, hat bereits im Inneren des Jugendzentrums eine Wand gestaltet. Er sieht künstlerisches Potenzialbesonders bei Kaspar Baranowski. Jury-Mitglied Marcel Dost ist 31 Jahre alt und nicht nur Sänger der im Jugendzentrum beheimateten Band „Call Me Wizard“, sondern versucht auch als Hobby-Maler Horror und Politik zu verbinden. Beides passe momentan besonders gut zueinander, erklärte er ein wenig grimmig. „Die Kids hier sind begabt, aber sie brauchen Unterstützung. Sie sind die zukünftigen kreativen Köpfe Zossens“, so Dost. Das jüngste Jury-Mitglied war Alina Patelis. Die 17-Jährige lobte den Ablauf der Veranstaltung und die jugendlichen Sprayer, die mit viel Engagement bei der Sache waren. Die besten Arbeiten werden bald die Wände im Jugendzentrum schmücken.

Für Andreas Martensen, den Stiefvater des acht Jahre alten Tyler – beide sprayten sie das Bild eines rauchenden Alien – ist wichtig, dass Kids nur dort sprayen, wo es erlaubt ist.

Projekt Theaterstück

„Als nächstes Projekt wollen wir mit Gedichten starten, selbst gemachten und bereits vorhandenen, die wir vortragen. Ich habe auch vor, mit den Jugendlichen ein Theaterstück zu erarbeiten. Wenn es gut läuft, haben wir Ende des Jahres unsere erste Aufführung“, sagte Boris Knop.

Von Gudrun Ott

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