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Erster Spatenstich für fünf Gerätehäuser

Merzdorf und andere Baruther Ortsteile erhalten Neubauten für die Feuerwehr Erster Spatenstich für fünf Gerätehäuser

Das eine zu alt, das andere zu klein: Die beiden bestehenden Feuerwehrgebäude in Merzdorf genügen längst nicht mehr den Anforderungen einer modernen Feuerwehr. Nun konnte der erste Spatenstich für einen Neubau getätigt werden. Auch vier weitere Ortsteile erhalten demnächst neue Bauten für die Feuerwehr.

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Ortswehrführer Stephan Sembritzki, Ortsvorsteherin Alexandra Flach, BBP-Chef Frank Zierath und Bürgermeister Peter Ilk (v.l.).

Quelle: Barnack

Merzdorf. In sieben Monaten zum modernen Feuerwehrgerätehaus. Für viele Ortswehren in Brandenburg klingt das nach einem Traum. In mehreren Ortsteilen rund um Baruth wird dieser in den kommenden Monaten wahr. Den ersten Spatenstich gab es am Samstagvormittag im Ortsteil Merzdorf.

Dabei haben die Merzdorfer eigentlich schon zwei Feuerwehrhäuschen. Die sind allerdings veraltet. Aus dem Jahr 1913 stammt das erste. „Es ist ortsprägend und bleibt deshalb auch weiterhin im Dorf“, sagt Ortsvorsteherin Alexandra Flach.

Auch das mittlere Gerätehaus erfüllt nicht mehr die heutigen Anforderungen. Das 1977 erbaute Gebäude bietet nicht genug Platz für die zwei Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr. Ein Um- oder Anbau war nicht möglich. Aber auch dieses Gerätehaus wird nicht abgerissen. „Es wird als Schulungsstätte der Stadt Baruth genutzt“, erläutert Ortswehrführer Stephan Sembritzki.

Von ihrem Glück erfuhren die Merzdorfer erst im vergangenen Jahr. Danach ging alles schnell. In Eigenleistung rissen Feuerwehrkameraden, Anwo.

Mit dem Abriss waren sie sogar so schnell, dass der erste Spatenstich für die Feuerwehrgerätehäuser von Dornswalde nach Merzdorf verlegt wurde. Denn es sollen noch vier weitere, moderne Gerätehäuser rund um Baruth folgen. Dornswalde steht als nächstes auf dem Plan. Auch Klasdorf wird den Spatenstich noch in diesem Jahr erleben. Hinzu kommen neue Einrichtungen für die Feuerwehren von Mückendorf und Paplitz.

„Für uns ist es das Mindeste, den Ortsteilen ein ordentliches Gerätehaus hinzustellen“, sagt Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos), der hofft, dass es die nächsten 100 Jahre bestehen bleibt. Trotz der immensen finanziellen Unterstützung obliege die Brandschutzarbeit auch in Zukunft den einzelnen Ortswehren. Die Merzdorfer Feuerwehr hat eine lange Tradition im Ort. „Sie existiert bereits seit 1913“, berichtet Ortswehrführer Sembritzki. 27 Mitglieder zählt die Ortswehr derzeit. 22 von ihnen sind aktiv im Einsatz.

„Im neuen Haus sind getrennte Umkleideräume und Duschen“, sagt Frank Zierath, Geschäftsführer der zuständigen Baruther Beteiligungs- und Projektentwicklungs-GmbH. Selbstverständlich ist dann auch genügend Platz für beide Fahrzeuge. „Und es wird einen Fitnessraum geben“, so Projektmanager Andreas Werk.

Von Victoria Barnack

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