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Teltow-Fläming Erstes Richtfest im Leopoldring
Lokales Teltow-Fläming Erstes Richtfest im Leopoldring
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11:35 23.07.2016
Zwei Monate vergingen vom Spatenstich bis zum Richtfest. Quelle: Victoria Barnack
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Jüterbog

Die Häuser stehen noch nicht, die Nachbarschaft hält trotzdem schon zusammen. Im Leopold­ring im Norden Jüterbogs scheint ein Wohngebiet zu entstehen, in der es vorerst keine Nachbarschaftsstreitigkeiten geben wird. Viele der Bauherren, die bereits Grundstücke auf dem sechseinhalb Hektar großen Gelände erworben haben, pflegen bereits ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Am Freitagnachmittag feierten sie gemeinsam einen Meilenstein in ihrer künftigen Heimat.

Wohnen im Leopoldring

12 der 55 Grundstücke, die auf dem Gelände am Leopoldring entstehen, sind bereits verkauft. Die Käufer und Interessenten kommen nicht nur aus Jüterbog sondern auch Potsdam, Berlin und Köln.

650 bis 1000 Quadratmeter misst jedes Grundstück. Gleichzeitig müssen Grünflächen am Rande miterworben werden. Diese sind der Ausgleich für gefällte Bäume.

Der Leopoldring ist derzeit noch Sackgasse und wird 2018 geschlossen.

Gemeinsam mit ihrer Baufirma hatten die schnellsten aller Bauherren zum Richtfest geladen. Vier Jahre hatte das Ehepaar Koltz auf diesen Moment gewartet. „Jetzt sind wir froh, endlich einen Platz für unser Traumhaus gefunden zu haben“, sagte Bauherr Christian Koltz vor zahlreichen Gästen und Handwerkern, die mit ihm und seiner Ehefrau anstießen. Ein glücklicher Zufall im Zeitstrahl der langwierigen Eigenheimsuche: Der Spatenstich im Mai dieses Jahres war auf Koltzes Geburtstag gefallen.

Einzug frühestens im Dezember

Bis die junge Familie tatsächlich in ihr Haus am Leopoldring einziehen kann, dauert es aber noch eine Weile. „Geplant ist dafür der Dezember, aber da wollen wir unserer Baufirma nicht zu viel Druck machen“, sagt der Bauherr schmunzelnd, der in Zukunft nur noch einen Steinschlag von seinen Eltern entfernt wohnen wird. Sie besitzen ein Haus ganz in der Nähe.

Der symbolische letzte Dachnagel. Quelle: Victoria Barnack

Auch die potenziellen Partner für morgendliche Zaungespräche oder Gartenpartys kennen Koltzes schon. „Mit einer der Nachbarn habe ich sogar Abitur gemacht“, berichtet der 33-Jährige und freut sich auf das nächste Richtfest – dann aber als Gast. Doch auch bei ernsteren Themen stehen sich die Eigenheimbauer schon jetzt bei. „Wir helfen uns gegenseitig bei Fragen zum Strom oder Anträgen bei Behörden“, erzählt er.

Man kennt sich schon gut – nicht so wie in Berlin

Bekannte Gesichter lud Familie Koltz aber nicht nur in Form von Freunden und Bekannten zum Richtfest ein. Auch die Handwerker die ihren Dienst für die Eigenheimbesitzer schon getan haben oder noch tun werden, kommen allesamt aus der Region. „Man kennt sich halt und das ist gut so“, sagt Christian Koltz, „in Berlin wüsste man nicht, wer zu einem auf die Baustelle kommt“.

Richtfest im Leopoldring. Quelle: Victoria Barnack

Besonders angenehm ist es im Haus von Anke und Christian Koltz schon jetzt, obwohl Dämmung und Fassadenputz fehlen. Die Jüterboger bauen ein Energiesparhaus mit Erdwärmepumpe und erhöhten Dämmwerten, das 55 Prozent unter den vorgegeben Referenzgrößen des Energieverbrauchs liegt und dank spezieller Baumaterialien die sommerliche Wärme auch ohne Haustür draußen hält.

Von Victoria Barnack

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