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Evangelische Kita soll zum 1. Dezember umziehen

Jüterbog Evangelische Kita soll zum 1. Dezember umziehen

Nachdem sich die Stadt Jüterbog mit der Hoffbauer-Stiftung über die Finanzierung der Ausstattung der neuen Kita-Räume einigen konnte, laufen nun die Absprachen zum Umzug der evangelischen Kita in das neue Domizil. Die Stadt nennt den 1. Dezember als Umzugstermin und der Träger verspricht, dass es trotz des Umzugs keine Schließzeit geben wird.

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Bald ist diese Villa in Jüterbog fertig, die derzeit als Kita umgebaut wird.

Jüterbog. Der Umzug der evangelischen Kita St. Nikolai in ihre neuen Räume in der Jüterboger Goethestraße soll zum 1. Dezember dieses Jahres erfolgen. Das bestätigte Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) auf Anfrage der MAZ. Anfang August hatte sich die Stadt mit dem bisherigen Träger, der Potsdamer Hoffbauer-Stiftung, auf eine Fortführung der Trägerschaft auch nach dem Umzug in das neue Domizil geeinigt. Dem waren harte Verhandlungen um einmalige Kosten für Umzug und Ausstattung sowie um laufende Betriebskosten vorausgegangen.

Stadtverordnete müssen Ausstattungskosten beschließen

„Es gibt einen Konsens, was angeschafft werden muss. Die Stadt zahlt das und kümmert sich um die Ausschreibung für die Möbel. Dem Kita-Gesetz ist vollumfänglich Genüge getan worden“, sagte Frank Hohn, Geschäftsführer der Hoffbauer-Stiftung, zum Ergebnis der Verhandlungen. Bürgermeister Arne Raue bestätigte, dass man sich mit der Hoffbauer-Stiftung dahingehend geeinigt habe, dass die Stadt den Ersatz von Einrichtungsgegenständen zahlen wird, wollte aber keine Details nennen.

Frank Hohn ist Geschäftsführer der Potsdamer Hoffbauer-Stiftung, die die einzige evangelische Kita der Stadt trägt

Frank Hohn ist Geschäftsführer der Potsdamer Hoffbauer-Stiftung, die die einzige evangelische Kita der Stadt trägt.

Quelle: Peter Degener

Zu den Ausstattungskosten wird es auch einen Beschluss der Stadtverordneten geben. Kämmerer René Wolter teilte den Stadtverordneten im Hauptausschuss auf Anfrage mit, dass man Fördermittel für die Inneneinrichtung beantragt habe. „Dafür müssen 20 000 Euro Eigenmittel aufgebracht werden, die anderswo eingespart werden. Wir zahlen allerdings durch die Förderung insgesamt 75 000 Euro aus, was eine überplanmäßige Ausgabe darstellt und diese Bedarf der Zustimmung der Stadtverordneten“, erklärte Wolter.

Die Stadtverordneten tagen am Mittwoch, dem 27. September. Bereits am kommenden Dienstag, dem 19. September, beschäftigt sich auch der Sozialausschuss mit der evangelischen Kita und der Situation an den städtischen Kitas insgesamt. Dieser tagt ab 18.30 Uhr in der Geschwister-Scholl-Schule.

Noch wird gebaut – das Umzugsziel 1. Dezember ist ambitioniert

Die Hoffbauer-Stiftung hat als Träger die Aufgabe übernommen, die Betriebserlaubnis für die neuen Kita-Räume beim Bildungsministerium zu beantragen. Hoffbauer-Geschäftsführer Hohn ist allerdings zurückhaltend, was den Zeitplan angeht. „Ob die Betriebserlaubnis zum 1. Dezember vorliegt, da wäre ich vorsichtig“, sagte er der MAZ. Der Bau sei noch nicht fertig und abgenommen und zahlreiche Nachweise müssten dem Ministerium nach der Bauabnahme für die Betriebserlaubnis vorgelegt werden – etwa Nachweise zum Brandschutzkonzept, zur Arbeitsstättensicherheit und eine Freigabe des Gesundheitsamts. „Sobald diese Nachweise vorliegen, reichen wir sie Stück für Stück dem gestellten Antrag nach“, sagte Hohn.

Die Eltern der etwa 40 Kinder müssten sich aber keine Sorgen machen. „Wir machen uns viele Gedanken über die Betreuung in der Umzugszeit, es wird aber keine zusätzliche Schließzeit der Kita geben“, sagte Hohn.

Wann der Lindenhort umziehen wird, ist noch unklar

Auch die Kinder und Erzieher des Lindenhortes warten darauf, dass die evangelische Kita umzieht. Der Hort soll Nachnutzer der Räume in der Geschwister-Scholl-Straße werden. Wann der Lindenhort tatsächlich umziehen wird, konnte Bürgermeister Raue auf Anfrage nicht sagen.

Von Peter Degener

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