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Teltow-Fläming Ex-Aktuelle-Kamera-Sprecher stellt Buch vor
Lokales Teltow-Fläming Ex-Aktuelle-Kamera-Sprecher stellt Buch vor
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07:55 04.04.2016
Klaus Feldmann mit Gesten und viel Humor. So haben die Besucher der Lesung ihn auf dem Bildschirm nie erlebt. Quelle: Gudrun Ott
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Wünsdorf

Im Bücherstall der Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf präsentierte Klaus Feldmann am Freitagabend sein kürzlich erschienenes Buch „Verhörte Hörer“. Der langjährige Sprecher der „Aktuellen Kamera“ im DDR-Fernsehen konnte sich über eine große Fangemeinde freuen. „Wir gehören zu der Generation, die die Aktuelle Kamera immer gesehen hat“, sagten Margret und Bernhard Schulz. Beide waren aus Halbe angereist, um, wie sie betonten, „diesen genialen Sprecher Klaus Feldmann einmal live zu erleben“. Reden kann jeder, aber das Sprechen, das müsse man können, meinten sie.

Er sei von Kindesbeinen an ein begeisterter Sprecher gewesen, sagte der 80-jährige Feldmann. Er trainiert seine Stimme bis heute und rät älteren Menschen täglich laut zu lesen, da das dem Erschlaffen der Stimmbänder entgegen wirke. Mit zwölf Jahren gehörte Klaus Feldmann in Leipzig zum Kinderfunk. Für die Schauspielerei aber habe er sich nicht begabt genug gehalten, so der gelernte Buchdrucker, dessen Sprecherkarriere 1961 begann und 1989 endete.

Versprecher aus der internen Sammlung

Inzwischen hat er mehrere Bücher geschrieben. Für das Buch „Verhörte Hörer“ bearbeitete er eine Lose-Blattsammlung, die zuvor Sprecher Helmut Pietsch als „Schatzkästlein unfreiwilliger Komik“ unter Kollegen verteilte. So hatte ein Sprecher anlässlich des 18. Jahrestages der DDR im Fernsehen zu sagen: „Der Staatsratsvorsitzende der DDR Walter Ulbricht und seine Frau Lotte...“. Doch der Sprecher blickte vom Blatt hoch in die Kamera und fand dann die richtige Zeile nicht mehr – also sagte er statt „seine Frau Lotte“, „seine Vorsitzende Lotte“.

Manche der vorgelesenen Anekdoten sind wohl erfunden, wie die folgende. Da sollen sich Bürger aus der Oberlausitz an die Regierung gewandt haben mit der Bitte, für das Wort Sozialismus, ein Wort zu finden, was mehr der Oberlausitzer Mundart mit ihrem rollenden R entspräche. Die Regierung fand kein anderes Wort für Sozialismus, aber dafür die Oberlausitzer. „Wirrwarr“. Auch Wetterberichte und Sportreportagen blieben vom Zungensalat nicht verschont. So wurde für die Nacht leichte Bevölkerungszunahme gemeldet, aus Wetterbericht wurde ein Bretterbericht und Starreporter Heinz Florian Oertel erklärte zuversichtlich: „Wir sind mit unserer Frauenstaffel doch in guter Hoffnung.“ Die Besucher hatten einen nostalgisch-heiteren Abend.

Von Gudrun Ott

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