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Teltow-Fläming Ex-Schüler beraten Noch-Schüler
Lokales Teltow-Fläming Ex-Schüler beraten Noch-Schüler
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00:29 21.03.2018
Laura Radloff (r.) studiert im vierten Semester Chemie-Ingenieurwesen und beriet unter anderem die 15-jährige Miriam (M.). Quelle: Marina Ujlaki
Ludwigsfelde

Die künftige Maschinenbau-Ingenieurin Olivia Kuhlemann hatte mehrere Materialproben dabei. Dachdecker-Azubi André Geßler zeigte das Modell einer Dachkonstruktion. Und TU-Studentin Laura Radloff erklärte anhand von Rollups, welche Berufswege im Chemie-Ingenieurwesen offenstehen. Die drei sind ehemalige Schüler des Ludwigsfelder Marie-Curie-Gymnasiums. Am Samstagvormittag berichteten sie auf einer Zukunftsmesse des Gymnasiums hautnah und authentisch über ihre Erfahrungen nach dem Abitur, bei der Berufswahl, im Studium und in der Ausbildung.

Das Interesse bei den jetzigen Gymnasiasten und ihren Eltern war groß, und so herrschte an den insgesamt 34 Ständen in der Sporthalle meist reger Andrang.

„Es ist nicht so, dass es an Informationen über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten mangelt, aber unsere Zukunftsmesse setzt einen anderen Akzent,“ erläuterte Lehrerin Catrin Stiller, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Irene Arens und einem Schülerteam die Veranstaltung organisierte. „Das Format ‚Ehemalige für Jetzige’ hat sich seit nun schon mehr als zehn Jahren bewährt. Ehemalige Schüler unseres Gymnasiums stellen ihr Studium, ihre Ausbildung vor. Das tun sie nicht, weil sie müssen. Sie sind begeistert von ihrem Fach und deshalb in ihren Ausführungen ehrlich und kompetent“, sagt Catrin Stiller.

Dabei ging es an diesem Wochenende nicht nur um Fragen des Studiums an sich. Auch über das Wohnen, den Studienort und über kulturelle Angebote wollten die angehenden Abiturienten etwas hören.

„Die Vielfalt ist in diesem Jahr sehr groß“, freute sich auch Schulelternsprecherin Darja Brandenburg. „Vom Freiwilligen sozialen Jahr über Studienrichtungen wie Pharmazie oder Architektur bis zur dualen Ausbildung können die Mädchen und Jungen etwas über die verschiedenen Wege in Erfahrung bringen. Man redet mit Absolventen, die reale Informationen geben und auf eigene Schulerfahrungen reflektieren“, so die Sprecherin.

Auch die 15-jährige Miriam nutzte gemeinsam mit ihrer Mutter diese Gelegenheit und unterhielt sich unter anderem mit der Chemie-Studentin Laura Radloff. Naturwissenschaft interessiere sie, sagt die Neuntklässlerin. Sie habe auch schon Erfahrungen während eines Praktikums im Bereich Astrophysik sammeln können. Die Orientierungsphase sei bei ihr noch nicht abgeschlossen. Vielleicht war das Gespräch aber die entscheidende Hilfe.

Von Marina Ujlaki

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